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Europaeus Award: Einsatz für ein geeintes Europa

26.09.2014
LH Kaiser hielt Laudatio für Europahaus Klagenfurt - Kärnten kann stolz sein, so ein Haus zu haben - LH und LR Benger überreichten Europaeus an ehemaligen WK-Präsidenten Pacher
Traditioneller Höhepunkt des CEE-Wirtschaftsforums, welches seit 2006 in Velden stattfindet, ist die Verleihung des "Europaeus-Award". Mit ihm werden Persönlichkeiten und Institutionen auszeichnet, die Brückenbauer im europäischen Einigungsprozess waren und sind. Gestern, Donnerstag, wurden im Casineum in Velden das Europahaus Klagenfurt, vertreten durch Europahaus-Vorsitzenden Nikolaus Lanner, und der ehemalige Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten, Franz Pacher, ausgezeichnet. Die Auszeichnungen überreichte Europareferent Landeshauptmann Peter Kaiser gemeinsam mit Wirtschaftslandesrat Christian Benger bzw. Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl. Kaiser hielt die Laudatio für das Europahaus und Medienmanager Hans Gasser für den ehemaligen Kärntner Wirtschaftskammerpräsidenten.

In seiner Laudatio skizzierte der Landeshauptmann den Werdegang und den Einsatz des Europahauses für die europäische Idee und die Bildungsarbeit. „Kärnten darf stolz sein, so ein Haus und eine Institution zu haben. Und es gibt kaum jemand Würdigeren, diesen Preis zu empfangen. Der Award gebührt gleichermaßen all jenen, die sich um das Europahaus Klagenfurt und um die europäische Idee verdient gemacht haben“, so Kaiser.

Alle acht Vorsitzenden seit seiner Gründung im Jahre 1965, seine zwei Geschäftsführer (Mathilde Sabitzer, Manfred Wallner) und die Mitglieder seien Brückenbauer im europäischen Einigungsprozess gewesen, seien hinter dem Europahaus und dem europäischen Gedanken gestanden und hätten sich für ihn aktiv eingesetzt. Das Europahaus baue und baut diese Brücken tagtäglich nach Brüssel und zu unseren Nachbarländern.

Stellvertretend nannte der Landeshauptmann Walter Juritsch (Vorsitzender 1987- 1998), die Geschäftsführer Sabitzer und Wallner und den derzeitigen Vorsitzenden Nikolaus Lanner. „Diese Leute brachten das Haus weiter, entwickelten es weiter bewahrten seine Werte auch nach dem EU-Beitritt und vollzogen einen Schulterschluss mit den Schulen. Kärnten, Österreich und Europa brauchen Persönlichkeiten wie Lanner“, so der EU-Referent.

Für Benger ist die Verleihung eine Bestätigung der Arbeit der Ausgezeichneten. „Sie arbeiten weiter an der Europaidee, auch im Sinne der Wirtschaft und vernetzen sich für die Wirtschaft“, so der Wirtschaftslandesrat.

Lanner bedankte sich für die sichtbare Auszeichnung: „Sie spornt uns und mich, obwohl ich das kanonische Alter bereits überschritten habe, an, unsere Ideen weiter zu entwickeln, wie die internationale Jugendarbeit und die Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat und den Schulen.“

Gasser, Laudator für Franz Pacher, skizierte seinen „Freund“ als weltoffenen, fremdinteressierten Menschen. „Sein weltoffenes Engagement und Wirken, seine Forcierung der Internationalisierung und seine Neupositionierung gegenüber den Nachbarn Slowenien sind nur einige seiner vielen Eigenschaften. Er zitierte zudem einen Zeitungsartikel der Kleinen Zeitung aus dem Jahr 2009 in dem dieser als „Präsident mit ‚Anback‘, glühender Europäer und Vorbild und Verfechter für kleine Betriebseinheiten“ beschrieben wurde.

Der Europaeus wurde nach 2009 und 2011 das dritte Mal vergeben. Der Preisverleihung wohnten auch der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich, Richard Schenk, der amtsführende Präsident des Landesschulrates, Rudi Altersberger, und der Gouverneur der Region Swerdlowsk, Evgeniy Kuyvashev, u.v.m. bei.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LR Benger
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/fritz-press