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Notfallübung nach angenommenem Kernkraftwerksunfall

05.10.2014
LH Kaiser: Notfallübung „Probenahme Kärnten 2014“ geht am 8. und 9. Oktober über die Bühne
Ein Unfall im slowenischen Kernkraftwerk Krsko auf Grund eines Erdbebens und die Freisetzung radioaktiver Stoffe im gesamten Kärntner Landesgebiet. Mit diesem zum Glück nur angenommenen Szenario setzen sich Behörden und Einsatzkräfte am 8. und 9. Oktober bei der zweitägigen Notfallübung „Probenahme Kärnten 2014“ auseinander. Das gab Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Sonntag, bekannt.

„Katastrophen und Unglücksfälle kennen keine Grenzen und auch bei der gegenseitigen Hilfe sollte es keine Barrieren geben“, betonte der Landeshauptmann. Ein besonders wichtiger Aspekt an Katastrophenschutz und Notfallübungen - sie müssen in angemessenen Zeitabständen abgehalten werden - sei für ihn aber auch, dass die Bevölkerung über sie wirksam informiert und für Ernstfälle sensibilisiert werde.

„Bei dieser Übung werden an 13 Stellen in ganz Kärnten von speziell ausgebildeten Strahlenspürtrupps der Polizei Bewuchs- und Bodenproben genommen. Ihre Auswertung erfolgt dann an der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) in Graz und die Messwerte werden von dort an die Abteilung Strahlenschutz des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft weitergeleitet sowie allen Behörden zur Verfügung gestellt“, teilte der Landeshauptmann mit. Die technische Einsatzleitung dieser Notfallübung wird in der Landespolizeidirektion Klagenfurt eingerichtet.

Laut Rudolf Weissitsch, Strahlenschutzbeauftragter des Landes Kärnten, geht es bei der Übung auch darum, die Interventionspläne des Landesstrahlenalarmplanes auf Schwachstellen zu überprüfen und die Zusammenarbeit aller beteiligten Personen und Organisationen samt Einbeziehung der organisatorischen und technischen Mittel, unter möglichst realistischen Bedingungen zu üben.

I N F O S und R Ü C K F R A G E N: Mag. Dr. Rudolf Weissitsch, Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 5 (Kompetenzzentrum Gesundheit), Unterabteilung Sanitätswesen – MedIT/Strahlenschutz, Strahlenschutzbeauftragter des Landes Kärnten, Mießtaler Straße 1, 9021 Klaggenfurt; Tel: +43(0) 50536-15061; Mobil: 43 664 80536-15061, Fax: +43(0)50536- 15060; E-Mail: rudolf.weissitsch@ktn.gv.at; Web: www.ktn.gv.at


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Abteilung 5, UABT Sanitätswesen, Strahlenschutz
Redaktion: Michael Zeitlinger