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Mobilität und Raumordnung stärker gemeinsam planen

07.10.2014
LR Holub auf Raumplanungskonferenz in Salzburg: Sicherung von Bauflächen für leistbares Wohnen wesentlich
Nach der gestern, Montag, bundesweit erstmals abgehaltenen Konferenz der Landesraumplanungsreferentinnen und -referenten in Werfenweng (Salzburg) betont Raumplanungs- und Verkehrsreferent LR Rolf Holub die Notwendigkeit einer stärkeren gemeinsamen Planung von Mobilität und Raumordnung. Aufbauend auf den Beschlüssen der Landesverkehrsreferentinnen und -referentenkonferenz im April 2014 in Kärnten solle ein gemeinsames Vorgehen beim Angebot des öffentlichen Verkehrs und der Siedlungsentwicklung forciert werden. „Wenn in den peripheren Gebieten die Konzentration auf die Siedlungskerne erfolgt, kann auch der Öffentliche Verkehr im ländlichen Raum in einer ansprechenden Qualität geplant und bereitgestellt werden“, erklärte Holub heute, Dienstag. Mit der Neudefinition der rechtlichen Raumordnungsbasis in Kärnten sollen wesentliche Schritte in diese Richtung gesetzt werden.

Auf Basis umfangreicher Studien wurden auf der Konferenz in Werfenweng zudem die Möglichkeiten der Raumordnung für die Schaffung eines leistbaren Wohnungsangebots erörtert. Einhelliges Ziel ist laut Holub die Stärkung der bodenpolitischen Instrumente. In diesem Zusammenhang besonders wichtig sei die Stärkung der Vertragsraumordnung. Die Sicherung von Bauflächen für den verdichteten Wohnbau habe Vorrang.

Weitere einstimmig gefasste Beschlüsse der Konferenz betrafen die Vorgangsweise bei der Prävention von Naturgefahren durch die Raumordnung sowie die Forcierung der österreichweiten Baulanderfassung, um ein vergleichbares Bodenmonitoring zu erhalten.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/ Böhm