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Wildunfälle: Kärnten erhöht Mittel für Verkehrssicherheit

07.10.2014
LR Ragger: Immer wieder schwere Wildunfälle – Besondere Vorsicht in den Abend- und Morgenstunden geboten
Immer wieder kommt es zu teils schweren Verkehrsunfällen im Zusammenhang mit Wildtieren. Im Vorjahr lag das Bundesland Kärnten mit 23 Unfällen dieser Art an vierter Stelle im Österreichvergleich. Der zuständige Referent für Verkehrssicherheit und Jagd, LR Christian Ragger, nimmt diese Tatsache zum Anlass und erhöht die Dotierung der entsprechenden Mittel für mehr Verkehrssicherheit.

„Um die Verkehrssicherheit für die Kärntnerinnen und Kärntner zu steigern, habe ich eine Erhöhung der diesbezüglichen Mittel aus dem Verkehrssicherheitsfonds in Höhe von 20.000 Euro in Auftrag gegeben“, sagte Ragger heute, Dienstag. Die Mittel werden unter anderem für Wildreflektoren an neuralgischen Straßenabschnitten eingesetzt. Die Abteilung 7 (Kompetenzzentrum Wirtschaftsrecht und Infrastruktur) ist derzeit mit einer Erhebung der örtlichen Unfallhäufigkeit beauftragt.

Ragger appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich der Gefahr des Wildwechsels bewusst zu sein. „Gerade im Herbst nimmt der Wildwechsel in den Morgen- und Abendstunden drastisch zu. Besondere Vorsicht und angepasste Geschwindigkeit sind das Gebot der Stunde“, so Ragger.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Reiter/Böhm