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POLITIK

Pflege: Gesetzesnovelle erster Schritt in richtige Richtung

07.10.2014
LHStv.in Prettner: Regelmäßige Valorisierung des Pflegegeldes und neue Lösungsansätze gefordert
Zur von Bundesminister Rudolf Hundstorfer präsentierten Gesetzesnovelle in der Pflege stellte heute, Dienstag, Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner fest: „Bei den Plänen handelt es sich um einen wichtigen Beitrag, um sich den wachsenden finanziellen Herausforderungen des Pflegesystems zu stellen, doch werden wir noch viel weitreichendere Überlegungen anstellen müssen, um die heimische Qualität in Zukunft weiter gewährleisten zu können.“ Prettner spricht sich hier für neue Lösungs- und Denkansätze, beispielsweise auch in Richtung von Sachleistungen, aus.

„Wir werden neue Modelle überlegen müssen, um das System der Pflege auf lange Sicht finanzierbar zu gestalten“, so Prettner, die bei der Valorisierung des Pflegegeldes noch Nachschärfungsbedarf sieht. Dieses müsse laufend valorisiert werden, was auf Basis einer fixen gesetzlichen und bindenden Regelung passieren muss, so Prettner. „Der Bereich der Pflege ist die große Aufgabenstellung der Zukunft, die es gemeinsam mit Bund und Ländern so zu lösen gilt, dass Qualität für Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Pfleglinge sowie eine Finanzierbarkeit auf lange Sicht Hand in Hand gehen“, stellte Prettner klar. Die Sozialreferentin sprach sich auch für eine bundeseinheitliche Zukunftslösung aus, was die Pflegequalität, den Personalschlüssel, Tarifgestaltungen und die damit einhergehende Finanzierung betrifft.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Zeitlinger