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Flughafen Klagenfurt muss abheben

09.10.2014
LR Benger bei erstem Take Off mit Stakeholdern zur Belebung des Flughafens – Destinations-Center soll Frequenz erhöhen
Nachdem im September der Beschluss in der Landesregierung für die Sanierung des Kärntner Flughafens gefallen ist, hat Wirtschaftslandesrat Christian Benger sämtliche Stakeholder zu einem „Take Off für den Flughafen“ an einen Tisch geholt. „Die Investition steht außer Streit, ist aber nur gerechtfertigt, wenn auch sofort Maßnahmen zur Belebung des Flughafens erfolgen“, erteilte Benger der Jetlag-Stimmung am Flughafen in Klagenfurt eine Absage.

Mit der Bereitschaft zu investieren sei das Fundament gelegt. Jetzt müssen laut Benger die Taten all jener folgen, die die Investition einfordern: Wirtschaft, Tourismus und Industrie. Beim gestern, Donnerstag, stattgefundenen Take Off waren daher die Vertreter von Land, Landesholding, Kärnten Werbung, Flughafen, Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung, Tourismusregionen, Tourismusverbänden, Reiseveranstaltern und Hoteliersvereinigung anwesend. Ihnen wurde auch die Flughafen-Studie präsentiert.

Die Notwendigkeiten sind laut Benger klar: Die Zusammenarbeit aller Profiteure und Kooperationen auf allen Ebenen seien genauso maßgeblich wie die Festlegung der Zielmärkte, die Produktentwicklung auf allen Ebenen, das Marketing und ein Mobilitätskonzept. „Wir haben uns darauf geeinigt, dass es in Zukunft ein Destinations-Center geben muss, getragen von den Stakeholdern, um die Frequenz am Flughafen zu erhöhen“, berichtete Benger nach dem Arbeitsgespräch. Die rechtliche Basis für dieses Destinations-Center werde bis zur nächsten Sitzung am 30. Oktober ausgearbeitet.

„Es geht beispielsweise darum, welche Gesellschaftsform notwendig ist. Entscheidend ist, dass es keine neue Gesellschaft des Landes ist, sondern ein Instrument zur Flughafenbelebung mit Incoming und Outgoing, das von den Stakeholdern alleine getragen wird“, so Benger. Denn es liegt laut ihm nicht am Flughafen alleine, sondern vor allem an den Profiteuren, ob sich der Erfolg einstellt. Daher hätten sich künftig die Stakeholder inhaltlich, organisatorisch und finanziell in diesem Destinations-Center einzubringen.

Ziel sei am Ende des Tages nicht nur die Frequenzsteigerung am Kärntner Flughafen, sondern, dass auch das Destinations-Center gewinnbringend arbeitet. „Was möglich ist, belegen Tirol uns Salzburg. Das kann Kärnten auch“, erklärte Benger.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Böhm