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Landessportreferenten tagten in St. Wolfgang

14.10.2014
LH Kaiser: Tägliche Turnstunde bzw. Bewegungseinheit wurde thematisiert - Kärnten Projekt „Sportverein trifft Schule“ vorgestellt - Projekt Rio 2016 evaluiert
In St. Wolfgang in Oberösterreich ging gestern, Montag, und heute, Dienstag die Landessportreferentenkonferenz über die Bühne. Oberösterreichs Sportlandesrat Michael Strugl als Gastgeber konnte dabei vier Bundesländerkollegen, darunter Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, begrüßen. Auf der 16 Punkte umfassenden Tagungsagenda standen Themen wie die tägliche Turnstunde, die Evaluierung des Projektes Rio 2016 bzw. die Weiterentwicklung der Olympiazentren und die Durchführung von Großsportveranstaltungen.

Im Rahmen einer Abschlusspressekonferenz ging der Kärntner Landeshauptmann näher auf die tägliche Turnstunde ein, stellte das Kärntner Sportprojekt „Sportverein trifft Schule“ und die ins Auge gefasste Turnstunde in den Kärntner Berufsschulen vor.
„Der Sport ist ein wesentlicher wichtiger Bestandteil der Gesellschaft, und hat zunehmend enge Verbindung zur Gesundheit. Daher haben wir auf meine Intention hin auch intensiv über die tägliche Turnstunde bzw. den Sport und die Bewegung in Schulen und Vereinen sehr breit diskutiert. Die tägliche Bewegungseinheit (tägliche Turnstunde), werde ich auch als Thema bei der dieses Jahr auf meine Intention hin erstmals stattfindenden Bildungsreferenten/-innen Konferenz zur weiteren Abstimmung und Entwicklung einbringen“, teilte Kaiser mit.

Für Kaiser ist die tägliche Turnstunde, je früher sie stattfindet, auch eine aktive Gesundheitsvorsorge. Bewegungseinheiten sollten dabei nicht an eine Unterrichteinheit und Turnsäle gebunden sein. „Wichtig ist, dass man Bewegung und Sport macht“, so der Landeshauptmann.

Beim Projekt „Sportverein trifft Schule“ will sich der Kärntner Landeshauptmann mit den anderen Bundesländern enger vernetzen und die Erfahrungen an sie auch weitergeben. Kärntner Sportvereine sollen nicht nur ihre jeweilige Sportart in Rahmen der Nachmittagsbetreuung oder in Turnstunden vorstellen können, sie sollen auch Lust auf Sport machen.“ Mittel- und Langfristig kann ich mir vorstellen, dass Vereinstrainer auch mit einem pädagogischen Hintergrund ausgestattet werden und damit assistierend in den Turnunterricht implementiert werden“, so Kaiser.

Kaiser verhehlte nicht, dass es bei den Berufsschülerinnen und -Schülern ein Defizit im Turnunterricht gebe. „Wir haben auch hier ein Projekt gestartet und wollen mit speziellen Programmen Bewegungseinheiten über die Bühne bringen“, so Kaiser. Bei der Evaluierung des Projektes Rio 2016 muss für Kaiser der Informationsaustausch so ausgebaut werden, dass Doppelförderungen vermieden werden. Die Länder ihrerseits hätten die bestmögliche Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, damit der größtmögliche sportliche Erfolg sichergestellt sei.

Neben Kaiser und Strugl nahmen die Sportreferentinnen und Sportreferenten Petra Bohuslav (Niederösterreich), Martina Berthold (Salzburg) und Josef Geissler (Tirol) an der Tagung teil.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LH Kaiser/ Andreas Sucher