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Mit Champions League-Spielen rückt Kärnten erneut ins Rampenlicht

15.10.2014
LH Kaiser: Die Heimspiele von SK Posojilnica Aich/Dob versprechen großes mediales Echo und unbezahlbare Werbung für Kärnten
SK Posojilnica Aich/Dob steht vor Champions-League-Spielen, am 5. November geht´s los, gegen Piräus (Griechenland), am 17. Dezember gegen Zenit Kazan (Russland) und am 21. Jänner 2015 gegen Friedrichshafen (Deutschland). Der Kartenvorverkauf (erhältlich bei allen Filialen der Posojilnica und Zveza Bank sowie bei allen Funktionären des SK Posojilnica Aich/Dob) für die Champions-League-Heimspiele im Klagenfurter Sportpark läuft bereits, 30 Euro kostet der Eintritt für alle drei Spiele.

Heute, Mittwoch, präsentierte sich Aich/Dob in der Zveza Bank in Klagenfurt. Sportdirektor Martin Micheu ist voller Zuversicht. Er wünsche sich zumindest zwei Siege bei der Championsleague und den österreichischen Meistertitel. Man wolle das Beste erreichen, es sei aber schon sehr viel erreicht, wie der enorme Publikumszuspruch beweise. Er rechne mit 8.000 bis 9.000 Zuschauern. Die Kosten für die Spiele wurden mit 130.000 bis 140.000 Euro beziffert.

Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser gratulierte dem Verein zu seiner großartigen Führung und zu seiner großen Anziehungskraft. Es zeige sich, dass durch das Mitwirken aller Beteiligten, von Sponsoren über Klagenfurt, Land bis zu den Sportverbänden, „der Volleyballsport zu einer Herzensangelegenheit geworden ist“. Der Sport habe enorme Wirkung auf die Jugend und sei nicht nur wichtig für die Gesundheit und eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Er sei hier im Besonderen auch Botschafter zweier Kulturen.

Volleyball sei mittlerweile die erfolgreichste Mannschaftssportart Kärntens und es liege noch viel Zukunft im heimischen Volleyball. Unterstrichen werde das auch dadurch, dass im Vorjahr die drei Events mit den meisten Zuschauern im Sportpark Klagenfurt die Championsleague-Auftritte des SK Aich/Dob gewesen sind. Der Sportpark werde auch immer mehr zum Veranstaltungszentrum, was durch gemeinsame Anstrengungen erreicht werde, so Kaiser. Er dankte auch allen Sponsoren, Funktionären und Unterstützern des SK Aich/Dob.

„Die Spiele rücken Kärnten erneut ins Rampenlicht und werden großes mediales Echo hervorrufen“, so Kaiser. Er wünsche dem Team spannende und faire Wettkämpfe und hoffe als Volleyballpräsident erneut auf die eine oder andere Überraschung.

Der Obmann von Aich/Dob, Alois Opetnik, dankte ebenfalls allen, insbesondere dem Landeshauptmann und dem Land für die notwendige Unterstützung. Klagenfurts Sportstadtrat Jürgen Pfeiler sagte, dass man mit den Volleyball-Spielen einen Meilenstein im Sportpark gesetzt habe. Klagenfurt sei gerne Gastgeber und auch Mitgestalter der kommenden Spiele. Auch für ein attraktives Rahmenprogramm werde gesorgt.

Zveza Bank-Direktor Rudolf Urban teilte mit, dass eine eigene Bankomatkarte mit Vereinslogo und –farben in einer Auflage von 500 Stück hergestellt wurden. Ziel sei es, die Region insgesamt zu stärken. Auch Lorenz Kumer (Posojilnica Bleiburg) sprach die Verpflichtung an, die beiden Sprachen und Kulturen zu fördern. Man bemühe sich auch sehr erfolgreich darum, Damen und Jugend dem Volleyballsport näherzubringen. Aich/Dob sei ein Aushängeschild des Dachverbandes Sportunion, ebenso wie Matthias Mayer und Lara Vadlau, sagte der Vizepräsident Hans Werner Megymorez. Man fördere Breiten- und Spitzensport, die Jugend brauche Spitzensportler als Vorbilder.

Der SK Aich/Dob 2014/15 setzt sich neben Kapitän Pušnik, Michal Hruška, Andrej Grut, Rok Satler, Peter Wohlfahrtstätter, „Libero“ Jani Kovačič, Danijel Koncilja und Stanislaw Wawrzynczyk noch aus den vier Neuzugängen Filip Palgut aus der Slowakei, Slawomir Marcin Zemlik aus Polen, Daniel Rocamora Blazquez aus Spanien und Stephen Anthony Nash aus Kanada zusammen.

Infos unter www.aich-dob.at


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Karl Brunner
Fotohinweis: LPD/fritzpress