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Anbaufrist wird bis 30. Oktober verlängert

21.10.2014
LR Benger: Verregneter Sommer verzögert Ernte und damit Anbau von Folgekulturen wie Wintergetreide
Der verregnete Sommer hat nicht nur im Tourismus Umsatzeinbußen zur Folge und für viele Straßenschäden gesorgt, er bringt auch in der Landwirtschaft zahlreiche Probleme mit sich. „Unsere Landwirtschaft ist immer öfter Wetterextremen ausgesetzt: Ob es im Vorjahr die Dürre war oder ob es heuer in vielen Bundesländern massive Überschwemmungen sind, die öffentliche Hand hat hier zu reagieren“, erklärte heute, Dienstag, Agrarlandesrat Christian Benger. Immerhin würde es hier um zahlreiche Existenzen gehen. „Wenig ist kalkulierbar, aber das Wetter und dessen Auswirkungen schon gar nicht“, so Benger.

Durch die Witterung würde nun eine verspätete Ernte von beispielsweise Mais erfolgen und damit auch ein späterer Zeitpunkt für den Anbau von Wintergetreide oder die Begrünung. Daher hat Benger eine Fristverlängerung für den Anbau der Folgekulturen beim Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft erreicht. „Die Bestimmung wurde gestern von Seiten des Ministeriums genehmigt, der Anbau ist bis 30. Oktober 2014 möglich“, weist Benger hin. Damit kann auch die volle Frist für die Gülle- und Jauchenausbringung bis 14. November 2014 genutzt werden.

Die Bestimmungen des Aktionsprogrammes Nitrat 2012, insbesondere jene zum Ausbringungsverbot für stickstoffhaltige Düngemittel auf durchgefrorenen, wassergesättigten, überschwemmten Böden sowie bei geschlossener Schneedecke, sind jedoch selbstverständlich einzuhalten. Ebenso gelten auch allfällige strengere Schutz- bzw. Schongebietsanordnungen weiterhin, die in solchen ausgewiesenen Gebieten erlassen worden sind.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Böhm