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Straßenbauabteilung senkt Energiekosten

21.10.2014
Straßenbaureferent LR Köfer: Energiemanagementsystem nach ISO 50001 wird offiziell ab 22. Oktober eingeführt
Die Abteilung 9 (Kompetenzzentrum Straßen und Brücken) betreibt in Kärnten hochbauliche Anlagen wie Straßenmeistereien und Bauhöfe sowie verschiedenste Straßenanlagen wie Tunnels und Ampeln. Mit einem Fuhrpark von 124 Großgeräten und einer Vielzahl weiterer Fahrzeuge entstehen jährliche Energiekosten von über einer Million Euro. „Unser Ziel ist es, den Energieverbrauch zu senken und die Effizienz zu erhöhen. Zusätzlich sollen alle noch fossil betriebenen Heizungsanlagen bis 2020 auf erneuerbare Energien umgerüstet werden“, informierte heute, Dienstag, Straßenbaulandesrat Gerhard Köfer.

Um das angesprochene Ziel erreichen zu können, soll ein systematisches Energiemanagement eingeführt werden, welches alle Energieflüsse in der Abteilung 9 erfasst und bewertet. „Dieses System ist für alle Organisationen, unabhängig von der Branche und Größe, sinnvoll, sofern diese mehr als nur geringe Mengen an Energie verbrauchen“, erklärte Köfer. Für das kommende Jahr seien Maßnahmen wie zum Beispiel der Fernwärmeanschluss für die Straßenmeistereien Wolfsberg und Lavamünd, der Umbau der Ölheizungsanlage der Straßenmeisterei Kötschach auf erneuerbare Energieversorgung (Hackschnitzel, Pellets) oder der Fernwärmeanschluss des Stützpunktes St. Lorenzen, in Planung. Als besondere Aufgabenstellung, solle künftig ein Standort energieautark versorgt werden, dazu laufen derzeit die Erhebungen.

„Mit diesem Paket an Maßnahmen, können bereits jetzt über 90 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden, dies entspricht rund einer Million gefahrener Kilometer eines PKW“, freut sich der Straßenbaureferent. Im Bereich der organisatorischen Optimierungsmöglichkeiten wurden unter anderem Salzsilos an strategisch wichtigen Nachladepunkten errichtet, um Leerfahrten möglichst zu vermeiden. Durch den laufenden Umstieg auf moderne und schadstoffarme LKW (Euroklasse VI) und Unimog sowie der Reduktion des Fuhrparks werden bereits jetzt Schadstoffeinsparungen erzielt.

Neben diesen bereits bekannten Energiesparpotentialen wird die offizielle Einführung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 ab 22. Oktober noch weitere Möglichkeiten aufzeigen, wie man verantwortungsvoll mit Energie umgehen kann. Seitens der Politik werden diese Zielsetzungen als Teil des gesamten Energiemasterplanes positiv unterstützt.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Penz/Böhm