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Einsatzübung zu Ebola stellt Kärntner Einsatzkräften gutes Zeugnis aus

25.10.2014
LHStv.in Prettner: Evaluierung der Notfallübung zeigt, Kärnten ist für den Ernstfall gerüstet
Ergänzend zum bereits definierten Kärntner Alarmplan einer Hochrisikoinfektion fand unlängst eine Übung statt, bei der die Erstversorgung und das Management von Patientinnen und Patienten mit dem Verdacht einer Ebolaerkrankung geprobt wurden. Gestern, Freitag, fand die Abschlussbesprechung zu dieser Übung statt, bei der die evaluierten Erfahrungen besprochen wurden, um den Kärntner Alarmplan noch verbessern zu können.

„Die Erfahrungen der Übung zeigen uns, dass Kärnten für einen möglichen Fall von Ebola bestens gerüstet ist. Die Einsatzkräfte arbeiten vorbildlich und sind entsprechend geschult, um einer Hochrisikoinfektion professionell begegnen zu können“, bilanzierte heute, Samstag, Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner. Verbesserungspotentiale wurden im Bereich der Kommunikation der beteiligten Organisationen untereinander sowie bei den Absperrmaßnahmen am Krankenhausgelände geortet – diese beiden Bereiche sollen nun im Kärntner Alarmplan noch stärkere Berücksichtigung finden.

„Auch wenn in unserer Heimat der direkte Kontakt mit der Infektionskrankheit Ebola eher unwahrscheinlich ist, rüsten sich unsere Einsatzkräfte für den Ernstfall, um im Fall der Fälle entsprechend reagieren zu können. Wir sind hier bestens aufgestellt und gewappnet“, so Prettner. Sollte bei einer Patientin oder einem Patient der Verdacht auf Ebola auftreten, so wird diese oder dieser mittels des steirischen Intensivtransporters ins Klinikum Klagenfurt am Wörthersee gebracht, wo sie oder er unter Quarantäne gestellt wird, bis Klarheit über das Krankheitsbild herrscht. „Zudem stehen die Bundesländer im stetigen Austausch untereinander und mit dem Bund, um sich bestmöglich koordinieren und austauschen zu können“, so Prettner.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Böhm