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Kärntens Stakeholder arbeiten an Frequenzsteigerung für Flughafen

30.10.2014
LR Benger: Übereinkommen für neue Incoming-und Outcoming Gesellschaft – Alle Stakeholder können sich einbringen
„Ich sehe es als Durchbruch, das sämtliche Betroffene und Profiteure konstruktiv an der Frequenzsteigerung des Kärntner Flughafens arbeiten und auch konkrete Fortschritte machen“, fasste heute, Donnerstag Tourismuslandesrat Christian Benger die zweite Take Off-Runde zur Entwicklung des Flughafens zusammen.

Um die Frequenz am Flughafen für Wirtschaft und Tourismus zu steigern, werde eine Service-Gesellschaft gegründet werden, deren Kerngeschäft das Incoming und Outgoing, auch der Verkauf von Tickets sein werde. „Heute ging es bereits um die rechtlichen Details. Alle Stakeholder wollen sich mit ihren Kompetenzen einbringen, je nach ihren rechtlichen Rahmenbedingungen aber auch finanziell“, berichtete Benger.

Die neue Gesellschaft sei definitiv keine Landegesellschaft, sie werde privatrechtlich organisiert. Es stehe laut Benger auch im Raum, auf eine bestehende Einheit zurückzugreifen. „Wichtig ist nur, dass das unternehmerische Handeln garantiert ist und sich ein Erfolg einstellt“, betonte Benger. Denn seine Vorgabe sei klar: Die Passagierzahlen seien in den nächsten drei bis fünf Jahren zu verdoppeln. Jedoch: „Je früher desto besser“, sagte Benger. „Wenn wir den Standort Kärnten attraktivieren wollen, vor allem für die Wirtschaft und die Industrie, müssen wir unsere Kräfte bündeln. Wenn wir was bewegen wollen, müssen wir aber auch unsere Finanzen bündeln. Diese Bereitschaft ist ganz klar gegeben“, so Benger. Immerhin sei diese Vorgangsweise nicht typisch für Kärnten.

Nach der heutigen zweiten Runde wurden weitere Gespräche vereinbart, um Nägel mit Köpfen machen zu können. Rechtliche Details wie beispielsweise Haftungen der neuen Service-Gesellschaft seien noch zu klären. Auch die Eigentümerstruktur müsse rechtlich abgeklopft werden.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Zeitlinger