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WIRTSCHAFT

Klares Bekenntnis zu Kleinstunternehmen

30.10.2014
LR Benger: Impulsförderungs-Richtlinie für Kleinstunternehmen liegt am Tisch - Einfach, unbürokratisch, für Modernisierung, Qualitätssicherung und Wettbewerbsfähigkeit
 „Im Einvernehmen mit dem Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds wurde der Investitionsscheck für Kleinstunternehmer entwickelt, die neue Richtlinie liegt bereits am Tisch“, gab heute, Donnerstag, Wirtschaftslandesrat Christian Benger bekannt. Das Ziel sei klar: Es gehe um die Stärkung und Festigung des Wachstums von Kleinstunternehmen aller Branchen. Die Kleinstunternehmer sollen bei ihren Investitionen rasch, einfach und unbürokratisch unterstützt werden.
 
„Wir bekennen uns zu unserer kleinstrukturierten Wirtschaft, sie ist unser Arbeitsplatzmotor. Immerhin zählen über 90 Prozent der Kärntner Betriebe zu den Kleinstunternehmen. Sie sind Standorttreu“, erklärte Benger den Grund für den nun ausgearbeiteten Investitionsscheck. Die neue Richtlinie wird Benger in einer der nächsten Sitzungen der Landesregierung einbringen.

Kleinstunternehmen aller Branchen können in den Genuss der Förderung kommen. Die Mindestinvestitionssumme liegt bei 5.000 Euro, maximal bei 20.000 Euro. „Für die Kleinstunternehmer sind auch 5.000 Euro Investition kein Pappenstiel. Im Gegenteil jede Maßnahme muss in diesem Segment überlegt sein“, wies Benger auf die Umstände und die geringe Investitionssumme hin. Man wolle erreichen, dass Projekte zur Modernisierung, zur Qualitätsverbesserung und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit umgesetzt werden.

Bei einer Investition von beispielsweise 5.000 Euro werden mit dem Scheck 20 Prozent gefördert. Die Förderung wurde mit 1.000 Euro gedeckelt. „Auch das ist für einen Kleinstbetrieb eine große Hilfe“, so Benger.

Als Grundlage für die Förderung notwendig seien lediglich die Angaben zum Unternehmen, die Projektbeschreibung, die Aufstellung der Projektkosten, der Nachweis der betriebswirtschaftlichen Ausgangsituation. Die Beratung und Abwicklung läuft über den Wirtschaftsförderungsfonds.
 
Eine Besonderheit: Das Programm tritt rückwirkend mit 1. Juli 2014 in Kraft. Er, Benger, rechne heuer noch mit rund 500 Anträgen beim Wirtschaftsförderungsfonds. Für 2015 rechne man mit einem Förderaufwand von einer Million bis 1,5 Millionen Euro.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Zeitlinger