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Gailübergang muss erneuert werden

10.11.2014
LR Benger: Insgesamt werden 462.000 Euro für Nampolacher Brücke bereitgestellt.
Bei einer Besichtigung vor Ort wurde schnell klar, dass die Nampolacher Brücke über die Gail den heutigen Anforderungen und vor allem jenen der Wirtschaft nicht mehr entspricht. „Hier muss neu gebaut werden. Wir reden von einer Investition von 1,1 Mio. Euro. Daher müssen alle zusammen helfen: Bund, Land und Gemeinde“, sagte LR Christian Benger bei der Besichtigung vor Ort mit Hermagors Stadtrat Leopold Astner und einigen Anrainern und Landwirten.

Vor allem für die Landwirtschaft sei die Neuerrichtung der Brücke unerlässlich. Immerhin müssen über 4.500 Hektar Wald, Almen und landwirtschaftliche Fläche über diese Brücke bewirtschaftet werden. Vor allem die Tonnen-Beschränkung mache dem Holzabtransport Schwierigkeiten, bisherige Ausnahmeregelungen sollten mit einer neuen Brücke der Brückenklasse 1, also mit einer 60-Tonnen-Beschränkung, der Vergangenheit angehören.
Aus dem Agrarreferat kommen für einen Neubau der Brücke 212.000 Euro, das Lebensministerium hat 250.000 Euro zugesagt. Aus der kommunalen Bauoffensive des Landes sollten weitere Mittel kommen, ebenso werde die Gemeinde für die Errichtung der neuen Brücke gefordert sein.
„Straßen und Wege sind in unseren Tälern und Gemeinden Lebensadern. Arzt, Schule, Arbeit, Landwirtschaft, Tourismus – ohne Straßen finden diese Dinge nicht statt“, so Benger.
Das ländliche Straßennetz umfasst im Bezirk Hermagor rund 340 Kilometer, das sind über 4 Prozent des gesamten ländlichen Straßennetzes von Kärnten, das 8.600 Kilometer umfasst. „Der Ausbau des ländlichen Straßennetzes im Bezirk ist gut, über 80 Prozent der Straßen sind asphaltiert, ein deutlich höherer Wert als in anderen Bezirken. Die Straßen verlaufen überwiegend in schwierigem Gelände, was überdurchschnittlich hohe Investitions-, Erhaltungs- und Sanierungskosten bedeutet.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/LPD
10. November 2014