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Bestand des Museums des Nötscher Kreises steht außer Streit

10.11.2014
LR Benger wurde von Cornelius Kolig durch diesjährige Ausstellung „Malverwandte“ geführt – In Vorbereitung ist Ausstellung „Der Nötscher Kreis. Von der Studie zum Bild“
Als „Ehre und eindrucksvolles Erlebnis“ bezeichnete heute, Montag, Kulturreferent LR Christian Benger seinen vor kurzem absolvierten Besuch im Museum des Nötscher Kreises. Führte doch der bekannte Künstler Cornelius Kolig selbst den Kulturreferenten durch die diesjährige Ausstellung „Malverwandte“, die einen Einblick in das Beziehungsumfeld von Sebastian Isepp, Anton Kolig, Franz Wiegele und Anton Mahringer bietet und deren Bedeutung für nachfolgende Künstlergenerationen aufzeigt.

„Die Gruppierung von befreundeten Malern, die in dieser Region geboren wurden – wie Sebastian Isepp und Franz Wiegele – oder die von auswärts nach Nötsch gezogen sind – wie Anton Kolig und Anton Mahringer - ist ein bedeutendes künstlerisches Phänomen innerhalb der österreichischen Malerei der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“, sagte Benger. Der Bestand des Museum stehe für ihn außer Streit. „Die Basissubvention aus dem Kulturreferat für das kommende Jahr ist sichergestellt“, erklärte Benger. Die Unterstützung für das Jahr 2015 aus dem Kulturreferat beträgt 25.000 Euro. „Derzeit wird von der Abteilung Kunst und Kultur ein transparentes, nachvollziehbares Gesamt-Fördermodell für alle Regionalmuseen ausgearbeitet. In diesem Modell sind auch Mehr-Jahres-Verträge ein Fixpunkt“, betonte Benger. Dadurch könnte auch das Museum des Nötscher Kreises in Zukunft wieder einen Mehr-Jahres-Vertrag erhalten.

Das Museum des Nötscher Kreises wurde am 16. Mai 1998 eröffnet und ist dem Leben und Werk der Künstler des „Nötscher Kreises“ gewidmet, die Anfang des 20. Jahrhunderts mit ihrer sehr individuellen Malerei die österreichische Kunst entscheidend mitgestalteten. Es ist im Geburtshaus von Franz Wiegele untergebracht und versteht sich als Dokumentationsstätte der vier Künstler. Für das Ausstellungsjahr 2015 wird aktuell die Ausstellung „Der Nötscher Kreis. Von der Studie zum Bild“ konzipiert.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Sternig
Fotohinweis: Büro LR Benger