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KULTUR

Künstlerhaus Klagenfurt: Seit 100 Jahren ein Plattform für die Kunst

21.11.2014
LH Kaiser und LR Benger und LR Holub bei Festakt und Vernissage zu 100 Jahre Künstlerhaus Klagenfurt - Kunstverein ist älteste Kulturinstitution Kärntens
Mit einem Festakt und der Eröffnung der Jubiläumsausstellung „100 Jahre Künstlerhaus“ feierte Donnerstag am Abend der Kunstverein Kärnten das 100 Jahr Jubiläum des unter Denkmalschutz stehenden Künstlerhaus Klagenfurt. Seitens des Regierungskollegiums nahmen Landeshauptmann Peter Kaiser und Kulturreferent LR Christian Benger und LR Rolf Holub an der Jubiläumsveranstaltung teil.

„Das Künstlerhaus ist ein Kunstwerk per se, birgt Zeitlosigkeit in sich und ist die Heimat ständig wechselnder Künstler. Ich zolle dem Haus und dem Kunstverein meinen Respekt. Ihm gelang es und er erkannte, dass Kunst und Kultur Begegnungsräume braucht auch in schwierigen Phasen“, betonte der Landeshauptmann. Das Haus sei ein wichtiges Stück der kritischen Geschichte Kärntens. „Hier wurde Widerstand gegen den Zeitgeist geleistet und wenn alle auch künftig mitwirken und an einem Stang ziehen und die Auseinandersetzung mit der Kunst und Gesellschaft pflegen, wird es auch weiterhin kritisch bleiben“, so Kaiser.

„Wo Kunst ist, lebt Gesellschaft. Kunst und Kultur brauchen Plattformen, sie müssen den Menschen zugänglich gemacht werden. Mit dem Künstlerhaus, welches ein Schmuckstück ist, wurde vor 100 Jahren ein Ort geschaffen, der die Auseinandersetzung mit kulturellen und politischen Tendenzen ermöglichte“, sagte Benger. Das Haus lebe durch die Menschen und die Künstler und der Kunstverein habe dieser architektonische Plattform das Leben gegeben. Der Kulturreferent gab auch bekannt, dass er es für ihn selbstverständlich sei, das Haus weiter zu begleiten. 2015 wird die Unterstützung für das Künstlerhaus und den gemeinnützigen Verein, der es betreibt, wieder 65.000 Euro ausmachen.

Präsident Eckhard Küttler gab einen Rückblick über die Entwicklung des Künstlerhauses und dankte der Kultur- und Gemeindeabteilung des Landes für die Unterstützung bei den Sanierungsarbeiten. Den Festvortrag hielt Univ. Prof. Barbara Putz-Plecko von der Universität für angewandte Kunst in Wien. „Ich wünsche mir, dass das Künstlerhaus ein offener Ort bleibt und wertgeschätzt wird und für Kärnten ein gutes, lebendiges, engagiertes Umfeld für die Kunst und die Künstler“.


Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser, LR Benger
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/Gerd Eggenberger