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Kärnten hat 39 neue Kleinkinderzieherinnen und Erzieher

26.11.2014
LH Kaiser zeichnete Absolventinnen und Absolventen der IBB-Lehrgänge aus
39 Absolventinnen und Absolventen von Lehrgängen zu Kleinkinderziehenden beim Institut für Bildung und Beratung (IBB) in Klagenfurt erhielten heute, Mittwoch, ihre Zertifikate im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung. Überreicht wurden sie von Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, der dabei den besonderen Wert dieses Berufs, hervorstrich.

„Der Umfang der Ausbildung und die Dauer zeigen, dass Ihnen der Beruf so sehr am Herzen liegt, dass Sie viele Entbehrungen dafür auf sich genommen haben. Die Elementarpädagogik ist der wichtigste Bereich in der Bildungslandschaft. Sie helfen den Kindern dabei ihre Lust am Lernen zu wecken, was wichtig für das ganze Leben ist“, verwies er auf die hohe Verantwortung in der Kleinkindbetreuung. Kaiser bedauert, dass gerade dieser Bereich in der Gesellschaft nicht das entsprechende Ansehen besitzt. Er plädierte dafür, die Ausbildung zu akademisieren. „Nicht wegen des akademischen Titels, sondern wegen der gesellschaftlichen Wertschätzung“, so Kaiser. “ Hier müsse noch viel Bewusstseinsarbeit geleistet werden.

Den Absolventinnen dankten und gratulierten weiters IBB-Geschäftsführer Gerald Salzmann und Bildungsabteilungsleiterin Gerhild Hubmann. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Gruppe Sound of Church. Die Lehrgangsteilnehmerinnen haben in sieben Monaten 430 theoretische Unterrichtseinheiten zu wesentlichen Bildungsbereichen der Elementarpädagogik, dies beinhaltet ein 80 Unterrichtseinheiten umfassendes Praktikum in einer elementaren Bildungseinrichtung. Sie sind bzw. werden Kindergartenhelferinnen oder pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten. Entsprechend dem Kärntner Kinderbetreuungsgesetz sind sie nun auch berechtigt, als Tagesmütter zu arbeiten.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: GAK
Fotohinweis: LPD/ fritzpress