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Regierungssitzung 4 – Stellenplan des Landes Kärnten: Abbau von 235 Stellen geplant

02.12.2014
LH Kaiser: Mitarbeiterzahl soll bis zum Jahr 2018 durch natürlichen Abgang 3.500 betragen
Aktuell weise der Stellenplan des Landes Kärnten 3.735 Mitarbeiter aus, bis 2018 soll die Zahl durch natürlichen Abgang auf 3.500 Mitarbeiter gesenkt werden. Das sei heute, Dienstag, in der Regierungssitzung erneut festgelegt worden, berichtete Personalreferent Landeshauptmann Peter Kaiser im Rahmen des Pressefoyers nach der Regierungssitzung.

Durch zusätzliche Erfordernisse, wie beispielsweise Landesverwaltungsgericht, die neueingerichtete Pflegeanwaltschaft, Einrichtung der inneren Revision, habe man 43,5 zusätzliche Posten schaffen müssen. Zudem wurden 78 Angestellte von landesnahen Vereinen in den Landesdienst übernommen, weitere 28, die im Stellenplan bereits berücksichtigt sind, werden noch folgen. „36,5 Planstellen wurden nicht mehr nachbesetzt“, so der Personalreferent.

Zur Diskussion um Verbesserungen der Arbeitssituation für KABEG-Ärzte berichtete der Landeshauptmann, dass er in Bezug auf die Wiederaufnahme der Gespräche vorsichtig optimistisch sei. Morgen, Mittwoch um 14.00 Uhr gibt es einen neuerlichen Verhandlungstermin. „Das vom Land vorgelegte Angebot von zusätzlichen 13,5 Millionen Euro für den Entfall der Überstunden durch die bis 2021 umzusetzende EU-Arbeitszeitregelung 48/60 ist jedenfalls nicht mehr zu überschreiten und das äußerste und letzte finanzielle Angebot. Mehr geht nicht“, so der Personalreferent. Kaiser erwartet sich jedenfalls vom neu formierten Ärzte-Verhandlungsteam – neben Zentralbetriebsratsobmann Arnold Auer soll jetzt je ein Vertreter der fünf KABEG-Häuser dabei sein – ein Bekenntnis zum Vorschlag des Landes.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig