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HCB im Görtschitztal 10 – 25 Bauern können Milchlieferung wieder aufnehmen

02.12.2014
LH Kaiser, Koordinator Kreiner: Erfreuliche Tendenz nach Untersuchungen der Rohmilch aus Görtschitztal – Labors arbeiten mit Hochdruck
Über die neuesten Messergebnisse und weitere getroffene Maßnahmen im Görtschitztal informieren heute, Dienstag, Landeshauptmann Peter Kaiser und der von ihm eingesetzte Landeskoordinator Albert Kreiner.

„Von den 47 Proben gibt es aktuell 25 Ergebnisse von Bauern aus dem Görtschitztal, denen zufolge die Milchlieferung wieder aufgenommen werden kann“, berichten Kaiser und Kreiner. Damit sei der größte Teil des Rohmilchlieferkontingentes aus dem Görtschitztal wieder freigegeben. Dies sei in Anbetracht des ausgeweiteten Beobachtungsrahmens eine erfreuliche Tendenz, da lediglich bei drei Betrieben die Überschreitung in einer Weise vorliegt, dass sie weiterhin behördlich keine Lieferung von Rohmilch durchführen dürften. Bei sieben weiteren Betrieben werde eine Beurteilung mit Unterstützung des Gesundheitsministeriums getroffen. „Für die restlichen Betriebe liegen noch keine Ergebnisse vor, aber es ist jederzeit mit neuen Ergebnissen zu rechnen, da die Labore mit Hochdruck arbeiten“, so der Landeskoordinator.

Die Sachverständigen haben überdies in der Zwischenzeit die Arbeit an den Sonderumweltinspektionen bei der W&P Zement, bei der Donauchemie und der Blaukalk-Deponie begonnen. Diese Inspektion werde auf Grund ihrer Gründlichkeit einige Wochen in Anspruch nehmen. „Es ist jedoch sichergestellt, dass in der Zwischenzeit keine weiteren HCB-Emissionen erfolgen können“, betonte Kreiner.

Insgesamt seien überdies an fünf Entnahmestellen der Görtschitz 27 Fische gefangen worden, um auch in diesem Bereich eine repräsentative Aussage zu erhalten.


Rückfragehinweis: Albert Kreiner (albert.kreiner@ktn.gv.at; 050 536 17001)
Redaktion: Ulli Sternig