News

LOKAL

Zahl der Ski- und Snowboardunfälle gesunken

05.12.2014
LH Kaiser und Ski-Sicherheitsbeauftragter Hudobnik: Schülerinnen und Schüler erhalten weiter Beratung und Tipps für mehr Ski-Sicherheit
Es dauert nicht mehr lange bis zum Start der kommenden Ski- und Snowboardsaison. Landeshauptmann Peter Kaiser möchte daher erneut gemeinsam mit dem Skisicherheitsbeauftragten des Landes, Markus Hudobnik, das Bewusstsein der jungen Wintersportlerinnen und Wintersportler für Gefahren auf und abseits der Pisten schärfen.

Die Ski- und Snowboardunfälle sind in der letzten Wintersaison in Kärnten nach Auswertung der Unfallkennzahlen der Skigebiete wiederum leicht gesunken. 2013 gab es 1.817 Ski- und Snowboardunfälle, 2014 gab es 1.739 Ski- und Snowboardunfälle. Die meisten Unfälle gibt es im Bereich der unteren Extremitäten gefolgt von den oberen Extremitäten, den Kopfverletzungen und letztlich den Wirbelsäulenverletzungen.

Dennoch appellieren Kaiser und Hudobnik an die Wintersportler, die erforderliche Verantwortung für sich und andere wahrzunehmen. Es sei notwendig, sich richtig vorzubereiten, sein Können nicht zu überschätzen und mögliche Gefahrenstellen frühzeitig zu erkennen.
„Für ein ungetrübtes Wintersportvergnügen ist es notwendig, sich entsprechend vorzubereiten, zu informieren, Rücksicht auf andere zu nehmen und sich – gleich wie im Straßenverkehr – an Regeln zu halten. Zudem ist die richtige Ausrüstung ein Muss", betont der Landeshauptmann. Das Land Kärnten unternehme sehr viel für die Skisicherheit, etwa durch Skisicherheitstage, Vorträge, Weiterbildungsseminare, das Pistengütesiegel, die Lawinenwarnung sowie die Zusammenarbeit mit Skischulen, Seilbahnbetreibern, Rettungs- und Einsatzorganisationen.

Skisicherheitsbeauftragter Markus Hudobnik hat in der letzten Wintersaison wieder Skisicherheitsvorträge für knapp 5.500 Schülerinnen und Schüler gehalten. Dabei haben sie auch praktisch die Erste Hilfe und Sicherungs-Maßnahmen bei einem Skiunfall kennen gelernt. Weiters geht es um Fragen, wie unterscheidet sich die Ausrüstung beim Freeriden und wie funktioniert ein Lawinenairbag, der bei jedem Vortrag von Hudobnik ausgelöst wird. Welche Merkmale hat ein freies Gelände, wenn Lawinengefahr besteht und woher erhalte ich mehr Informationen über die aktuelle Lawinengefahr.

Ein abschließender Skisicherheitstest wird mit einem Diplom und einem kleinen Andenken belohnt. Seitens des Landes werden neben den Vorträgen auch Weiterbildungsseminare für Lehrer kostenlos angeboten. Zudem wird es auch in der kommenden Wintersaison wieder Skisicherheitstage in der Zeit vom 13.-15.01.2015 auf der Gerlitze geben. Organisiert werden diese von Landesschulrat, Unterabteilung Notfallvorsorge und -kommunikation des Landes, Österreichischer Bergrettungsdienst, Naturfreunde und AUVA.

Kaiser und Hudobnik machen gemeinsam die Wintersportler auf die Vorbereitung für die kommende Wintersaison aufmerksam: so sollen Ski- und Snowboard vor dem ersten Skitag zum Service, Helm und Bekleidung sind zu kontrollieren, erneuern bzw. ergänzen, laufen oder walken empfehlen sich als körperliche Vorbereitung. Zudem sollte der erste Skitag eher nur halbtags geplant werden.

Wertvolle Skisicherheits-Tipps enthält außerdem die Broschüre „Verhaltensrichtlinien für Skifahrer und Snowboarder" mit den zehn „Pistenregeln“.

Infos und Auskünfte dazu erhält man über www.schisicherheit.ktn.gv.at oder direkt bei Markus Hudobnik unter der Telefonnummer 0664 6202152.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Hudobnik/Brunner
Fotohinweis: LPD/fritz-press