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HCB im Görtschitztal 17 - Rückrufaktion von Fleischprodukten

06.12.2014
LH Kaiser: Von insgesamt elf Fleischproben weisen alle bis auf drei Spuren von HCB auf – Wieder Krisengipfel in Landesregierung, heute, 17.30 Uhr
Über die neuesten Messergebnisse und weitere getroffene Maßnahmen im Görtschitztal informieren heute, Samstag, Landeshauptmann Peter Kaiser und der von ihm eingesetzte Landeskoordinator Albert Kreiner.

Kreiner berichtete von den ersten Ergebnissen der Fleischproben: „Von insgesamt aktuell elf Fleischproben – beprobt wurden Rinder, Schweine und Rotwild - weisen alle, bis auf drei, Spuren von HCB auf.“ Betroffen sei hauptsächlich Rindfleisch. Der Landeshauptmann habe sofort angeordnet, dass sämtliche Fleischprodukte aus dem Görtschitztal die betroffen sein könnten, keinesfalls in den Handel kommen dürfen. „Es hat sich bestätigt, dass die Entscheidung, die Tiere zu schlachten und sofort zu beproben, richtig gewesen ist“, so Kreiner. So habe man rechtzeitig reagiert und verhindern können, dass betroffenes Fleisch in den Verkauf und damit zum Verzehr gelange.

Weiters würden bei den betroffenen Höfen auch frühere Schlachtungen nachverfolgt. „Es muss genau untersucht werden, wohin dieses Fleisch gegangen ist und ein Rückruf gestartet werden“, kündigte Kreiner an. Der Landeskoordinator riet auch dazu, derzeit kein Rotwild zu schießen, da auch dieses Fleisch von Grenzwertüberschreitungen betroffen sei und auch dieses nicht in den Handel bzw. in Gastwirtschaften kommen dürfe.

Landeshauptmann Kaiser gibt außerdem bekannt, dass er auf Grund der aktuellen Ereignisse rund um das Thema HCB heute um 17.30 Uhr einen weiteren Krisengipfel in der Kärntner Landesregierung einberufen habe.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig