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Antrittsbesuch von Caritas-Präsident

09.12.2014
LH Kaiser empfing Michael Landau in der Kärntner Landesregierung
Caritas-Präsident Michael Landau weilte heute, Dienstag, in Kärnten und machte seinen Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Peter Kaiser im Amt der Kärntner Landesregierung. Der Caritas-Präsident wurde von Kaiser herzlich begrüßt.

In der freundschaftlichen Unterredung wurde die Arbeit für Menschen in Not beispielsweise in den Sozialberatungsstellen ebenso angesprochen wie das Hospizwesen und die Palliativversorgung. Als Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz diskutierte Kaiser mit dem Caritas-Präsidenten zudem über Asyl- und Fremdenrecht. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Grundversorgung von Flüchtlingen insbesondere von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen gelegt. Im Bereich Pflege- und Betreuung waren sich Kaiser und Landau einig über die Wichtigkeit von Qualitätsmaßnahmen in der Ausbildung für Sozial- und Betreuungsberufe.

Der Landeshauptmann lobte die gute Zusammenarbeit sowie die offene und konstruktive Gesprächsbasis der Caritas mit dem Land Kärnten. „Die Flüchtlingsproblematik kann nur im gemeinsamen Bemühen gelöst werden und ich danke hier auch den zahlreichen Bürgermeistern in Kärnten für ihr Engagement und ihre Unterstützung.“

„Wir müssen ein Klima der sozialen Sensibilität schaffen, damit eine solidarische Vorgangsweise beim Thema Flüchtlinge und Asyl Raum greift“, betonte der Caritas-Präsident.

Michael Landau ist seit 1. Dezember 1995 Caritasdirektor der Erzdiözese Wien und seit 13. November 2013 auch Präsident der Caritas Österreich. Für seine Verdienste wurde Landau mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Stadt Wien und dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. Gemeinsam mit Franz Küberl, seinem Vorgänger als Caritas-Präsident, setzte sich Landau in den vergangenen Jahren auch für die Einführung eines Behindertengleichstellungsgesetzes (2006), der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (2010) und der Grundversorgung für Asylwerber (2004) ein.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Pucker/Sternig
Fotohinweis: Büro LH Kaiser