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Land Kärnten dankt pensionierten Pädagoginnen und Pädagogen

09.12.2014
LH Kaiser lud zu Feierstunde in den Spiegelsaal
Insgesamt 90 Pädagoginnen und Pädagogen aus dem Pflichtschulbereich und aus dem Berufsschulsektor haben ihren verdienten Ruhestand angetreten, rund 50 von ihnen kamen heute, Dienstag, zu einer kleinen Feierstunde in den Spiegelsaal der Landesregierung. Dort dankte ihnen Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser namens des gesamten Regierungskollegiums für ihre Leistungen.

„Kärnten ist stolz auf Sie. Sie haben den Lebensweg vieler Menschen geprägt, die heute das Rückgrat des Landes sind“, betonte Kaiser. Er berichtete vom Schülerparlament im Kärntner Landtag, an dem er heute teilgenommen hat. Dort sei mit erfrischender Offenheit über Bildung und Demokratie sowie deren Zusammenhang gesprochen worden. Dem Leitsatz „mitmischen statt auslöffeln“ sei großartig Rechnung getragen worden. Kaiser führte in diesem Sinne aus, dass Bildung im gesamtgesellschaftlichen und staatlichen Kontext mehrere Aufgaben habe. Neben dem Kognitiven sei vor allem das Schärfen sozialer Intelligenz wichtig. Weiters gelte es, Demokratie immer wieder aufs Neue zu lehren und weiterzugeben. „Junge Menschen sollten ein kritisches Verhältnis gegenüber bestehenden Dingen und Strukturen erlangen“, meinte der Landeshauptmann.

Auch der amtsführende Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger dankte den pensionierten Pädagoginnen und Pädagogen und drückte seinen Stolz auf sie aus: „Sie haben das pädagogische Umfeld geprägt.“ Stefan Sandrieser dankte als Personalvertreter der Pflichtschullehrerinnen und -lehrer für die Feierstunde, die eine große Wertschätzung den Lehrenden gegenüber bedeute. Als Personalvertreter im Berufsschulbereich dankte auch Johann Schnögl seinen pensionierten Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement.

Bei der Feier im Spiegelsaal waren alle zehn Vorsitzenden der Dienststellenausschüsse aus den Bezirken anwesend. Für die musikalische Umrahmung sorgten Johannes Schuster, Katharina Kapeller und Miro Müller von der jungen Gruppe „POPwAL“.

Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: LPD/fritzpress