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Lieserschlucht - Tunnelvarianten präsentiert

11.12.2014
LR Köfer: Möglicher Bau eines Tunnels soll für mehr Sicherheit sorgen
Straßenbaureferent LR Gerhard Köfer lud heute, Donnerstag, die Bürgermeister von Seeboden und Spittal sowie Behörden- und Gemeindevertreter zu einer Präsentation der möglichen Tunnelvarianten für die Lieserschlucht ein. Sie stellt eine wichtige Verbindung zwischen Spittal und Seeboden dar. Im Kulturhaus von Seeboden wurden vier Varianten präsentiert und über deren Ausführbarkeit diskutiert.

Aufgrund der schwierigen geologischen Verhältnisse kam es in der Vergangenheit in der Lieserschlucht immer wieder zu Gefahrensituationen und zu Straßensperren, da sich Gesteinsbrocken lösten und auf die Fahrbahn fielen. Köfer ließ aus diesem Grund bereits umfangreiche Sicherungsarbeiten durchführen. Seit heute, Donnerstag, ist die Lieserschlucht für den Verkehr wieder geöffnet.

„Seitens des Landes wurde alles technisch Mögliche umgesetzt, um die Schlucht für die Verkehrsteilnehmer sicher zu machen und wir können aus heutiger Sicht sagen, dass wir eine absolut hohe Sicherheitsstufe erreicht haben. Aber auch im Jahre 2015 werden weitere Sicherheitsvorkehrungen zu treffen sein“, erklärte der Straßenbaureferent.

Bezüglich der Varianten für eine Tunnellösung wurde vorerst festgelegt, dass die Variante Tunnel Seeboden - Lieserschlucht (Marienheim) die effektivste wäre. Die Kosten würden sich auf 35 Millionen Euro belaufen, 60 Prozent würde das Land übernehmen, der Rest müsste auf die Gemeinden Seeboden und Spittal aufgeteilt werden. „Die Gemeinden haben unsere vollste Unterstützung, jedoch ist es notwendig, die diversen Varianten mit dem jeweiligen Entwicklungskonzept der Gemeinden abzustimmen“, betonte Köfer.

Weiters wurde festgelegt, eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu bilden, die sich mit dem Thema auseinandersetzt und mögliche Lösungsmöglichkeiten für die Umsetzung ausarbeitet. Ein weiterer Diskussionspunkt war der Bau eines Radweges durch die Lieserschlucht.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Penz/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR Köfer