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HCB im Görtschitztal 28 – Beprobung von Rotwild

12.12.2014
LR Ragger: Mehre Proben aus verschiedenen Regionen notwendig – Untersuchungsergebnisse sollten abgewartet werden
Nachdem der Kärntner Jagdreferent LR Christian Ragger gemeinsam mit dem Landesveterinärdirektor Holger Remer und Landesjägermeister Ferdinand Gorton gestern, Donnerstag, in Eberstein sämtliche Jäger aus dem Görtschitztal sowie die zuständigen Bezirksjägermeister über den aktuellen Stand der HCB-Kontaminierung informierte, wurden weitere notwendige Schritte eingeleitet. „Die Jäger im Görtschitztal sind aufgerufen, Proben von erlegtem Rotwild an die Landesveterinärabteilung zu senden, um HCB-Nachweise ausschließen zu können“, erklärt Ragger heute, Freitag.

Wichtig sei es, dass man 16 Stück Rotwild aus den verschiedenen Regionen des Görtschitztales erhalte, um eine relevante Aussage treffen zu können. Für eine erfolgreiche Probenziehung werden mindestens 300 Gramm Nierenfett benötigt, um mögliches HCB nachzuweisen. Bisher wurde erst ein bestätigter Fall bei einem Rotwild, der aber unter dem zulässigen Grenzwert lag, gemeldet. Der Jagdreferent ersucht in diesem Zusammenhang auch, die Untersuchungsergebnisse abzuwarten und bis dahin kein Rotwild in Verkehr zu bringen.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Reiter/Böhm