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Kärnten schafft Zukunfts-Schulen

12.12.2014
LH Kaiser bei Wiedereröffnung der Volksschulen in Gallizien und Völkermarkt – Bestmöglichstes Rüstzeug für Kärntens Kinder
Die Veränderung von Schule als reinem Lernort zur Schule als Lebensraum wurde heute, Freitag, in Gallizien und Völkermarkt deutlich demonstriert. An beiden Standorten fand nach großen Sanierungen der Volksschulen die Wiedereröffnung unter großer Beteiligung der Bevölkerung und vorallem mit viel Engagement und Motivation der Schülerinnen und Schüler statt.

„Heute ist ein sehr erfreulicher Tag, obwohl meine Gedanken immer bei den leidgeprüften Menschen im Görtschitztal sind“, sagte Bildungsreferent LH Peter Kaiser. Kärnten unternehme viel im Bereich Bildung. Ein künftiges vorrangiges Ziel sei der Aufbau von Bildungszentren und –campussen mit allen Bereichen unter einem Dach vereint. „Wir wollen Lerninstitutionen für die Zukunft schaffen. Von der Krabbelstube bis zum Kindergarten, von der Volksschule bis zur Neuen Mittelschule, von der Musikschule bis zum Sportverein – einen Platz, wo man gemeinsam Ausbildungs- und Freizeit verbringen kann. Dem Bildungsreferenten sei es ein großes Anliegen, alles dafür zu tun, dass die Entwicklung der nächsten Generation dazu beitrage, Kärnten nach vorne zu bringen.

Kaiser zitierte den Wiener Arzt und Politiker Julius Tandler: „Wer Kindern Paläste baut, reißt Kerkermauern nieder“ mit dem Hinweis auf die Wichtigkeit des Raums und des Gebäudes. „Wir wissen, dass neben Pädagoginnen und Pädagogen sowie Lehrstoff der Raum, in dem wir uns begegnen, der dritte Pädagoge ist. Das ‚Sich-Wohlfühlen‘ im Lebensraum Schule ist etwas ganz Essentielles“, betonte der Landeshauptmann. Kärnten sei kein reiches Land, aber unseren Kindern und Jugendlichen solle das bestmögliche Rüstzeug mitgegeben werden, so Kaiser, für den Bildung die „Hauptspeise des Lebensmenüs“ ist. Als Geschenk zur Einweihung gab es für beide Schulen jeweils einen Korb mit Büchern.

Die Errichtung in Gallizien erfolgte von Juli 2013 bis September 2014, die Gesamtkosten betragen rund 3,1 Millionen Euro. In Völkermarkt dauerte die Sanierung zwölf Wochen mit Kosten von rund 1,8 Millionen Euro.

Bei den Terminen mit dabei waren unter anderen die Landtagsabgeordneten Zalka Kuchling und Franz Wieser, Bezirkshauptmann Gert Klösch (Völkermarkt), Landesschulinspektorin Sabine Sandrieser, Bezirksschulinspektorin Jovita Trummer, sowie die Bürgermeister Rudolf Tomaschitz (Gallizien), Valentin Blaschitz (Völkermarkt) und Jakob Strauß (Sittersdorf).


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Fotohinweis: Büro LH Kaiser