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POLITIK

32,8 Millionen Euro für Territorialen Beschäftigungspakt 2015

13.12.2014
LHStv.in Prettner und LHStv.in Schaunig: In kommender Regierungssitzung wird TEP 2015 beschlossen
Seit 1998 arbeiten die wesentlichen Institutionen der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik auf regionaler Ebene in Kärnten im „Territorialen Beschäftigungspakt für Kärnten“ (TEP) zusammen. In der kommenden Regierungssitzung am Dienstag wird der TEP 2015 beschlossen.

„Gerade in wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Krisenzeiten ist es besonders wichtig, verstärkt am Arbeitsmarkt benachteiligte Personen in das Beschäftigungssystem zu integrieren“, unterstrich heute, Samstag, Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig. „Auch im Jahr 2015 wird die Zusammenarbeit zwischen dem Land Kärnten und der AMS-Landesgeschäftsstelle systematisiert und es werden gemeinsame Initiativen der aktiven Arbeitsmarktpolitik definiert“, ergänzte Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner.

Trotz des geringen budgetären Handlungsspielraums wird das Land Impulse in der aktiven Arbeitsmarktpolitik setzen, um Arbeitssuchenden wieder eine Perspektive in Kärnten zu geben. „Aufgrund der budgetären Rahmenbedingungen müssen wir gemeinsam jene Maßnahmen auswählen, die die höchsten Effekte, sprich Arbeitsplätze, bewirken“, betonten die Sozial- und Finanzreferentin. Gemeinsam mit dem AMS und den Sozialpartnern werden neue Initiativen entwickelt und umgesetzt. Darunter fallen Perspektiven für die Jugend (Übergang Schule – Beruf), Perspektiven für ältere Arbeitnehmer (Generation 50 +) und Perspektiven für Arbeitslose zum Wiedereinstieg.

2015 will man mit 32,8 Millionen Euro Maßnahmen für 3.387 Personen umsetzten. Gemeinsame Verantwortung für die Arbeitsmarktpolitik tragen das Land, das AMS, die WKK, die Arbeiterkammer, die Industriellenvereinigung, der ÖGB und das Bundessozialamt. „Arbeitsmarktpolitische Impulse haben dann die größte Wirkung, wenn diese mit den Partnern abgestimmt werden“, sind sich Schaunig und Prettner einig.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Zeitlinger