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HCB im Görtschitztal 30 - Rund 210 medizinische Vor-Ort-Beratungen bereits durchgeführt

14.12.2014
LHStv.in Prettner: Liste mit gefährlichen Stoffen in internationalem Prozess überarbeiten
Die von Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner über die Landessanitätsdirektion initiierten medizinischen Vor-Ort-Beratungen betreffend HCB im Görtschitztal sind gut angelaufen. Das zeigt die Zwischenbilanz nach den ersten drei Beratungsterminen in den Gemeinden Klein St. Paul, Eberstein und Brückl, gibt Prettner heute, Sonntag, bekannt. „Die Amtsärztinnen und -Ärzte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams konnten insgesamt rund 210 persönliche Beratungen durchführen, kommenden Mittwoch findet auch in der Gemeinde Hüttenberg noch ein Beratungstag am Gemeindeamt statt – um telefonische Voranmeldung beim Gemeindeamt wird gebeten“, so Prettner.

Insgesamt sind aus den bisherigen Beratungsgesprächen rund 65 Wünsche nach Bluttests hervorgegangen, die erstellten Anamnesebögen werden noch ausgewertet, um die weitere Vorgehensweise festlegen zu können. „Die Prognose der Experten, dass durch das HCB Vorkommen im Görtschitztal keine gesundheitlichen Auswirkungen zu erwarten sind, ist ein wichtiger Schritt zur Beruhigung und gibt wieder etwas Sicherheit für die Betroffenen zurück. Dennoch setzen wir weiterhin auf Aufklärung, Beratung – auch über die Hotline (050 536 15121) – und volle Transparenz“, so Prettner.

Die Gesundheitsreferentin spricht sich in diesem Zusammenhang auch für einen international breit angelegten Prozess zur Überarbeitung der Liste der gefährlichen Stoffe aus, um dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung besser entsprechen zu können.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Böhm