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Kärnten bekommt ein Integrationsleitbild

29.12.2014
LH Kaiser: Allen Menschen in Kärnten gesellschaftliche Teilhabe und produktives Miteinander ermöglichen – Wissenschaft, Bevölkerung und Institutionen in Entwicklung einbezogen
Das Land Kärnten wird ein Integrationsleitbild nach dem Vorbild anderer Bundesländer erstellen. Wie Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Montag, als zuständiger Referent mitteilte, soll dieser breit und partizipativ angelegte Prozess fundiert wissenschaftlich begleitet werden, die Kärntner Bevölkerung will man mit einbeziehen und auch die zahlreichen Kärntner Institutionen, die sich im vielschichtigen Themenfeld „Integration“ bewegen, sollen mitwirken.

„Wir müssen uns der Herausforderung einer pluralen Gesellschaft stellen. Das Kärntner Integrationsleitbild soll ein Schritt in diese Richtung sein und allen Menschen, die in Kärnten leben, die gesellschaftliche Teilhabe sowie ein produktives Miteinander ermöglichen“, betonte Kaiser. Nicht nur demografische Veränderungen, auch verschiedene Formen der Zuwanderung und der zunehmend globalisierte Wettbewerb würden es unabdingbar machen, eine sachliche und konstruktive Diskussion über Herausforderungen, Probleme und Chancen einer von Diversität und kultureller Vielfalt gekennzeichneten Gesellschaft zu initiieren.

Ein Aufruf des Landeshauptmannes wurde noch vor Weihnachten an die entsprechenden Organisationen des Landes versendet. Bis 31. Jänner 2015 haben die einzelnen Vertreter der Institutionen und Vereine Zeit, ihre kreativen und konstruktiven Vorschläge zur Gestaltung des Kärntner Integrationsleitbildes einzubringen. Im Amt der Kärntner Landesregierung wurde in der „Abteilung 1: Flüchtlingswesen – Integration“ eine Koordinationsstelle eingerichtet, die als Ansprechpartner und für weitere Informationen zur Verfügung steht (Nadine Ruthardt, Tel.: 050 536 – 10858, integration@ktn.gv.at ).

Infos auch unter www.fluechtlingswesen-kaernten.ktn.gv.at


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ruthardt/Böhm