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Ärztegehälter: Trotz Boykotts des Ärztekammerpräsidenten arbeiten Land und KABEG an Lösung

31.12.2014
LH Kaiser: Indiskutable Vorgehensweise von Huber auf Rücken von Patienten und Ärzten - Neues, faires und konkurrenzfähiges Gehaltsschema für KABEG-Ärzte kommt
Maßlos enttäuscht zeigt sich heute, Mittwoch, Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, nachdem Ärztekammerpräsident Josef Huber via Zeitung ÖSTERREICH ausrichtet, an keinen lösungsorientierten Verhandlungen zur Verbesserung der Arbeitssituation von Ärztinnen und Ärzten in den KABEG-Spitälern mehr teilnehmen zu wollen. „Einen fixierten Verhandlungstermin platzen zu lassen, um im nächsten Atemzug über eine Zeitung auszurichten, an keinen Verhandlungen mehr teilnehmen zu wollen, entbehrt jeglichem Verantwortungsbewusstsein. Mit diesem Vorgehen läuft Huber nicht nur Gefahr, sein letztes bisschen Seriosität zu verlieren. Er muss aufpassen, dass durch seinen fragwürdigen Versuch, sich auf dem Rücken von Patienten und Ärzten profilieren zu wollen, nicht das Vertrauen eines ganzen Berufsstandes nachhaltig beschädigt wird“, macht Kaiser deutlich.

Scharf zurückgewiesen wird seitens des Landeshauptmannes der Versuch Hubers, den Spitalsstandort Kärnten schlecht zu machen, aus der Luft gegriffene Schreckensszenarien herbei zu reden und die Verantwortung für den völlig überflüssigen Verhandlungsboykott auf die Politik oder die KABEG abschieben zu wollen. „Die KABEG hat wie auch das Land ihre Hausaufgaben gemacht, die Landesspitäler sind für den 48 Stunden-Dienst der Ärzte vorbereitet. Damit ist die Akutversorgung jedenfalls gesichert“, erklärt Kaiser. Land und KABEG würden sich von den Kapriolen eines Ärztekammerfunktionärs nicht beirren lassen und wie angekündigt an einem neuen, fairen und konkurrenzfähigen Gehaltsschema für die KABEG-Ärzte arbeiten. „Grundlage dafür war und ist das allseits positiv gewürdigte Modell der Steiermark, das umgelegt auf Kärnten genau jene 13,5 Millionen Euro mehr an Gesamtvolumen für die Ärztegehälter bedeutet, die das Land weiter anbietet und die nach Fertigstellung des neuen Schemas rückwirkend mit 1.1.2015 gelten sollen. Dazu kommen ab 2018 weitere zwei Millionen Euro, die durch Strukturverbesserungen in den Spitälern erzielt werden“, so Kaiser.

Der Landeshauptmann betont einmal mehr, dass trotz aller unnötigen Provokationen des Ärztekammerpräsidenten, die schon mit der Ansetzung einer Demonstration noch vor Verhandlungsstart begannen, die Hand des Landes immer ausgestreckt war: „Das bleibt auch weiter so, allerdings darf Huber den Bogen nicht überspannen.“


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Böhm