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Skisicherheitstage auf der Gerlitze

09.01.2015
LH Kaiser und Skisicherheitsbeauftragter Hudobnik wollen Sicherheitsbewusstsein bei Wintersportlern schärfen – Rund 1.200 Jugendliche kommen vom 13. bis 15. Jänner auf die Gerlitze
Von Dienstag, dem 13. Jänner, bis Donnerstag, dem 15. Jänner, finden auf der Gerlitze die 22. Kärntner Skisicherheitstage statt. Rund 1.200 Jugendliche werden dazu erwartet, wie Landeshauptmann Peter Kaiser und Skisicherheitsbeauftragter Markus Hudobnik heute, Freitag, mitteilen. Organisiert wird die beliebte Veranstaltung von Landesschulrat, Unterabteilung Notfallvorsorge und -kommunikation des Landes, Österreichischer Bergrettungsdienst, Naturfreunde und AUVA. Ziel ist es, bei den Wintersportlern das Bewusstsein für Gefahren auf und abseits der Pisten zu schärfen. Bei den Skisicherheitstagen muss man sich aber nicht unbedingt Skier oder Snowboard anschnallen, es wird nämlich auch Schneeschuhwandern angeboten.

„Für ein ungetrübtes Wintersportvergnügen ist es notwendig, Rücksicht auf andere zu nehmen und sich – gleich wie im Straßenverkehr – an Regeln zu halten. Zudem ist die richtige Ausrüstung ein Muss“, betont der Landeshauptmann. Wie er gemeinsam mit Hudobnik ausführt, unternimmt das Land Kärnten sehr viel für die Skisicherheit, etwa durch das Pistengütesiegel, die Lawinenwarnung sowie die Zusammenarbeit mit Skischulen, Seilbahnbetreibern, Rettungs- und Einsatzorganisationen. Außerdem hat man verschiedene Informationsbroschüren herausgegeben, veranstaltet Sicherheitsvorträge in Kärntens Schulen und Weiterbildungsseminare für Lehrer.

Dass die vielfältigen Initiativen des Landes Wirkung zeigen, unterstreicht auch die Statistik. So ist die Zahl der Ski- und Snowboardunfälle in Kärnten auch in der letzten Wintersaison leicht gesunken. 2013/14 waren es genau 1.739 Ski- und Snowboardunfälle, 2012/13 gab es noch 1.817. In der Saison 2011/12 waren es 1.885 Unfälle und 2010/11 noch 1.944. Die meisten Verletzungen erfolgten 2013/14 im Bereich der unteren Extremitäten, gefolgt von den oberen Extremitäten, den Kopfverletzungen und den Wirbelsäulenverletzungen.

Infos: www.schisicherheit.ktn.gv.at


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser; Skisicherheitsbeauftragter Hudobnik
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: LPD/fritzpress