News

LOKAL

Richtigstellung zum Thema onkologische Nachsorge

10.01.2015
LHStv.in Prettner forderte Verantwortliche auf, Nachsorge im Klinikum Klagenfurt sicher zu stellen
Die onkologische Nachsorge im Klinikum Klagenfurt am Wörthersee werde selbstverständlich weiterhin durchgeführt. Das gab heute, Samstag, Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner nach einem Gespräch mit dem Medizinischen Leiter des Klinikums Klagenfurt, Univ. Dozent Ferdinand R. Waldenberger sowie dem Verwaltungsleiter Karl Cernic bekannt.

„Anderslautende Meldungen, insbesondere onkologische Patienten betreffend, entsprechen nicht den Tatsachen“, berichtete die Gesundheitsreferentin. Viel mehr beinhalte die Umsetzung der Gesundheitsreform, Doppelgleisigkeiten zwischen dem Krankenhaus- und dem niedergelassenen Bereich zu identifizieren sowie eine Definition des "Best Point of Service" in Bezug auf die jeweilige Erkrankung festzulegen. In Abstimmung mit dem niedergelassenen Bereich könnte nun zum Beispiel die Ultraschall-Kontrolle bei urologischen Tumorpatienten durch diese erbracht werden. Dabei würde es sich um eine notwendige regelmäßige Kontrolluntersuchung handeln. „Die Gesamtnachsorge wird weiterhin selbstverständlich im Klinikum Klagenfurt durchgeführt", betonte Prettner.

Die Gesundheitsreferentin stellte fest, dass es sich bei gegenständlicher Diskussion um einen bundesweit laufenden Abstimmungsprozess der Partner der Gesundheitsreform (Bund, Länder, Sozialversicherung) handle. Derzeit könne jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass es aufgrund der derzeitigen Arbeitszeitthematik in den Kabeg-Spitälern zu verlängerten Wartezeiten in diesen Bereichen kommen kann.




Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Stering/Sternig
10. Jänner 2015
Nr. 16, 1.527 Zeichen