News

LOKAL

Großes Lob für Bad Kleinkirchheim

11.01.2015
LH Kaiser: Trotz immenser Arbeit unzähliger unermüdlicher Helfer musste wegen erneutem Sturmtief Rennen abgebrochen werden – Dank an alle für grandiosen Einsatz
Ein völlig verwüstetes Zielgelände, eine arg ramponierte Piste mit ausgerissenen Sicherheitszäunen und dazu noch rund zehn Zentimeter Schneeverlust. Das waren die verheerenden Auswirkungen des Sturmtiefs „Felix“, das gestern früh erbarmungslos über die perfekt vorbereitete Franz Klammer-Piste gepflügt ist. „Trotzdem ist alles Menschenmögliche versucht worden, wenigstens den Super G zu retten - über 400 Helferinnen und Helfer arbeiteten unermüdlich, aber erneut machte das Wetter alles zunichte“, berichtete heute, Sonntag, Landeshauptmann Peter Kaiser, der sich in Bad Kleinkirchheim persönlich für den grandiosen Einsatz bedankte.

„Dem Organisationskomitee unter Peter Pertl und den über 400 Helferinnen und Helfern gilt großer Dank- ihnen gebührt eine Goldmedaille, nur Solidarität und beeindruckende Hilfsbereitschaft machten diesen unglaublichen Kraftakt möglich“, sagte der Landeshauptmann. Nach dem gestrigen Sturm und den Schäden hätten alle großartiges geleistet und dafür gesorgt, dass heute ein stimmungsvolles Weltcup-Spektakel auf der Franz Klammer-Strecke hätte stattfinden können. „Die Menschen hier hätten sich das verdient, sie haben gezeigt, zu welch positiven Leistungen Kärnten fähig ist – dafür gebührt allen Beteiligten großes Lob“, so der Landeshauptmann. Leider habe aber erneut das Wetter nicht mitgespielt: Die Durchführung eines für alle regulären Rennens sei durch starken Sturm verhindert worden, das Rennen habe daher nach elf Läuferinnen abgebrochen werden müssen. „Aber Skifahren ist nun mal ein Freiluftsport und die Sicherheit der Läuferinnen geht vor“, so Kaiser.

Dass der Damen-Weltcup-Zirkus nach 2012 wieder Station in Bad Kleinkirchheim machte, sei als Auszeichnung und Wertschätzung für Kärnten zu sehen, hob der Landeshauptmann trotz alledem das Positive hervor. „Unser Bundesland wird positiv ins mediale Rampenlicht gerückt.“ Bad Kleinkirchheim stehe für Perfektion, was dieses Wochenendes besonders deutlich zum Ausdruck gekommen sei, aber gegen das Wetter könne niemand etwas machen. „Hier wird der alpine Skiweltcup gelebt und das schon seit vielen Jahren – das zeigt sich vor allem in der Professionalität der Organisation“. Bad Kleinkirchheim sei allen Wetterwidrigkeiten zum Trotz ein sehr sympathischer Gastgeber gewesen. „Aktive, Betreuer, Offizielle und Fans haben sich hier sehr wohl gefühlt“, lobte Kaiser. Man sei jedenfalls sehr zuversichtlich für die Zukunft. „Wir werden uns bemühen und alles versuchen, auch in den nächsten Jahren wieder Standort für Weltcup-Rennen zu sein“, betonte der Landeshauptmann.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Fotohinweis: LPD/fritzpress