News

SPORT

Ein Meilenstein für den Kärntner Volleyball- und Beachvolleyballsport

12.01.2015
Sportreferent LH Kaiser stellte neues Leistungszentrum Volleyball und Beachvolleyball im Sportpark Klagenfurt vor – Volleyballnachwuchs soll professionell aufgebaut werden
„Aufschlag in eine erfolgreiche Volleyball- und Beachvolleyballzukunft Kärntens“. Unter diesem Motto stand heute, Montag, im Sportpark Klagenfurt die Präsentation und Pressekonferenz des neuen Landesleistungszentrum Volleyball- und Beachvolleyball. Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser stellte gemeinsam mit Landessportdirektor Arno Arthofer, dem Präsidenten des österreichischen Volleyballverbandes, Peter Kleinmann, dem geschäftsführenden Präsidenten des Kärntner Volleyball Verbandes (KVV), Otto Frühbauer, LZ-Geschäftsführerin Karin Frühbauer und Spitzenbeachvolleyballer Xandi Huber das Leistungszentrum vor.

„Ein Leistungszentrum wie dieses ist mit hohen Erwartungshaltungen verknüpft und ein Meilenstein für den Kärntner Volleyball- und Beachvolleyballsport“, betonte der Landeshauptmann. Neben dem Beachvolleyball Grand Slam, der Volleyball-EM in Klagenfurt, der Champions League Teilnahme des SK Aich/Dob und den Beach- Erfolgen von Xandi Huber und Robin Seidl wolle man künftig für die Kärntner Volleyball Nachwuchssportlerinnen und -sportler einen Mehrwert lukrieren. „Der Nachwuchs soll professionell aufgebaut werden, es werden regelmäßige Kadertrainings absolviert und wir wollen junge Leistungssportlerinnen und -sportler auf dem Weg zur nationalen und internationalen Spitze zu unterstützen“, teilte Kaiser mit.

Der Sportreferent und Präsident des Kärntner Volleyballverbandes gab auch bekannt, dass in den Randregionen, vor allem in Oberkärnten, der Volleyballsport wieder etabliert werden soll. Als Haupttrainer bzw. Koordinatoren wurden Helmut Voggenberger (Indoor Mädchen), Hansi Huber (Indoor Burschen und Beachvolleyball) und Ritschi Supnig (Volleyball Peripherie) bestellt. Zudem soll die Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen und Schulen weiter forciert werden.

Der Landeshauptmann verwies auch auf die Synergien mit dem Olympiazentrum Kärnten. „Es soll und wird die Kontakte mit allen Kärntner Leistungszentren weiter ausbauen. Die Gesamtkosten für Halle, Trainer und Ausrüstung bezifferte Kaiser mit 30.000 Euro pro Jahr.

Arthofer hob hervor, dass ein Hauptaugenmerk seiner Arbeit als Landessportdirektor seit Beginn die Nachwuchsarbeit sei. „Die neu erarbeiteten Richtlinien gelten für die nächsten Jahre.“ Neben dem Volleyball-Leistungszentrum werde man künftig die Zusammenarbeit mit den großen Leistungszentren, wie der Innerkrems (Ski Alpin), dem Ruderleistungszentrum Völkermarkt und der Alpen Arena Villach weiter ausbauen. Als Kooperationspartner nannte er auch Aich/Dob mit Nejc Pusnik, der einer der Trainer im LLZ werden soll.

Otto Frühbauer gab bekannt, dass es in Kärnten sowohl im Indoor- als auch im Beachvolleyball-Bereich einen enormen Zulauf gäbe. „Mit dem Leistungszentrum können wir die Trainings- und Kaderarbeit über die Vereine hinaus forcieren und wollen den Volleyballsport an der Peripherie aktivieren“. Insgesamt sind dafür fünf Trainer, drei bei den Damen und zwei bei den Herren, vorgesehen.

Huber hob die tolle Infrastruktur und Unterstützung des Landes und des Sportparks hervor. „Damit können wir unsere Position als Beachvolleyball-Land weiter ausbauen“, betonte er.

Für Kleinmann ist das neue Leistungszentrum auch ein Meilenstein für den österreichischen Volleyballsport. „Kärnten bzw. Klagenfurt verfügt derzeit über die beste Indoor- und Beachvolleyballhalle und ist das Zentrum des Volleyballsports“, sparte er nicht mit Lob. In Österreich gibt es derzeit 24.000 aktive Volleyball-Vereinsspieler und 602.000 Hobby-Spieler.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Kärntner Volleyballverband, Olympiazentrum
Redaktion: Michael Zeitlinger 
Fotohinweis: LPD/Josef Kuess