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Ein großes Dankeschön an früheren Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger

23.01.2015
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig und LR Holub dankten seitens des Landes – Kaiser: Egger hat am Fortkommen des Landes entscheidend mitgewirkt
Universitätsprofessor DI Dr. Hermann Egger (65) hat sich mit Jahreswechsel von seiner Funktion als Kelag-Vorstandssprecher in das Privatleben zurückgezogen. Egger war 33 Jahre bei der KELAG, 28 davon im Vorstand. Der Kelag-Konzern ist einer der führenden Energiedienstleister in Österreich und in den Geschäftsfeldern Strom, Wärme und Erdgas österreichweit tätig. Neben der KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft gibt es noch eine Reihe von Töchterunternehmen und Beteiligungen.

Heute, Freitag, gab es einen großen Empfang in der Kelag in Klagenfurt als Dankeschön an den langjährigen Chef Hermann Egger. Landeshauptmann Peter Kaiser, LHStv. Gaby Schaunig und Landesrat Rolf Holub dankten seitens des Landes. Weitere Gratulanten waren Landtagspräsident Reinhart Rohr, der St. Veiter Bürgermeister Gerhard Mock, Kelag-Aufsichtsratsvorsitzender Gilbert Isep, der stv. RWE-Vorstandsvorsitzende Rolf Martin Schmitz sowie Verbund-Vorstandsdirektor Günther Rabensteiner. Auch Herbert Fuchs (Kärnten Netz), Zentralbetriebsrat Gerald Loidl und Manfred Freitag, Vorstandsmitglied, sprachen Worte des Dankes und der Anerkennung.

„Egger hat am Fortkommen des Landes entscheidend mitgewirkt, Kärnten verdankt ihm sehr viel“, betonte der Landeshauptmann in seiner Laudatio. Er ersuchte Egger, sein Wissen und seine Erfahrung auch weiterhin weiter zu geben. Er habe große Bewunderung für Egger, erklärte Kaiser. Egger sei es gelungen, seine berufliche und wissenschaftliche Karriere optimal zu verbinden. Egger zeichne sich aus durch Zielorientierung, Fleiß, Wissensaneignung und -weitergabe sowie durch Weitblick und Risikobereitschaft, sagte Kaiser. Aus Sicht des Landes seien alle Entscheidungen im Laufe der Jahrzehnte richtig und erfolgreich gewesen. Der Landeshauptmann dankte Egger, der auch ein Familienmensch, Gartenfreund und Sportler sei, persönlich sowie namens des Landes.

LHStv.in Gaby Schaunig, auch Eigentümervertreterin, zeigte sich ebenfalls tief beeindruckt von der Entwicklung und Bilanzsumme der Kelag. Besonders erfreulich sei, dass Hermann Egger und die Kelag die Jugendausbildung stets sehr wichtig genommen haben. Sie dankte Egger für seine Kompetenz und seine Geduld.

LR Holub hob auch die gemeinsamen Arbeiten hervor und wies in diesem Zusammenhang auf die Mitwirkung beim Energiemasterplan hin.

Landtagspräsident Rohr sagte, dass für ihn als früherer Energiereferent Egger stets der Experte in Energiefragen gewesen sei. Er sei einer, der auf das Unternehmen und auf den Standort Kärnten geschaut habe. Egger sei bezüglich der Energieentwicklung auch seiner Zeit vorausgewesen.

Bürgermeister Mock wies auf die starke Partnerschaft zwischen St. Veit und der Kelag hin. So habe die Kelag den Aufbau des Fernwärmenetzes begleitet und sei auch Partner bei der Fotovoltaik. Eine große Sache sei die Kelag-Lehrlingsschule in St. Veit, dankte Mock dem früheren Kelag-Chef, der auch ein sehr politischer Mensch sei.

Aufsichtsratsvorsitzender Isep hob den Enthusiasmus und das Engagement von Egger hervor. In seiner Ära seien viele Meilensteine gesetzt worden. Die Kelag werde als das Kärntner Unternehmen bezeichnet. Der Umsatz habe sich auf 1,5 Mrd. Euro gesteigert, dankte Isep für die Leistung und Wertschöpfung.

Rolf Martin Schmitz (RWE) sagte, Egger habe die Kelag gleichsam als „sein Unternehmen“ betrachtet. Egger sei ebenso kompetent wie diplomatisch und hartnäckig. Alle hätten profitiert, so Schmitz.
Auch Günther Rabensteiner (Verbund) hob die lange und gute Beziehung zwischen Verbund und Kelag hervor. Egger habe die Branche geprägt und er habe nie die Bodenhaftung verloren.

Egger hat bereits mehrfach öffentliche Auszeichnungen erhalten. Er dankte allen Partnern und allen Gratulanten. Zum Abschluss gab es auch Geschenke für ihn, auch der Landeshauptmann überreichte ihm ein Präsent. Am Empfang nahm auch Eggers Gattin Renate sowie die Kinder Iris und Hermann teil.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: kb
Fotohinweis: LPD/Just