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Hausärztlicher Bereitschaftsdienst: Zweiter Telefonarzt wird zu Stoßzeiten Team verstärken

24.01.2015
LHStv.in Prettner: Neues, partnerschaftliches Modell ist gut angelaufen
Die Neuregelung des hausärztlich Bereitschaftsdienstes sei laut einer ersten Bilanz gut angelaufen, stellt Kärntens Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner heute, Samstag, fest. „Wie uns die ersten Zahlen zeigen, sind vor allem die Auskünfte des Telefonarztes, der unter der Nummer 141 erreicht werden kann, sehr gefragt.

Aus diesem Grund wird das Land Kärnten in der kommenden Regierungssitzung eine Abänderung der Vereinbarung beschließen, die es zukünftig ermöglicht, zu Stoßzeiten einen zweiten Telefonarzt zuzuteilen“, so Prettner, die damit die Wartezeit für Patientinnen und Patienten sowie den Aufwand des diensthabenden Telefonarztes verringern möchte.

Der gemeinschaftlich mit Ärztekammer und Rotem Kreuz neu aufgestellte hausärztliche Bereitschaftsdienst entwickle sich aus derzeitiger Sicht gut. „Die Hauptintention aller beteiligten Verhandlungspartner war es ja, die Versorgungssicherheit der Bevölkerung aufrecht zu erhalten und eine Entlastung für die Dienst versehenden Ärztinnen und Ärzte zu erreichen, indem medizinische Fragen bereits vorab durch den Telefonarzt geklärt werden, um Anfahrten für Visiten filtern zu können“, so Prettner. Dies sei bei Betrachtung der ersten Auswertungen für den Zeitraum 2. Jänner bis 20. Jänner 2015 auch gelungen. In diesem ersten Durchrechnungszeitraum wurden 895 anrufende Patientinnen und Patienten von der Leitstelle des Roten Kreuzes in die Web-Oberfläche des Telefonarztes für Rückrufe übertragen. Laut Telefonarzt seien pro Dienst für ganz Kärnten durchschnittlich 18 Visiten durch in Bereitschaft befindliche Hausärztinnen oder Hausärzte notwendig.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/kb