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Erstmals Richtlinien für Tourismusförderungen des Landes

29.01.2015
LR Benger: Neue Richtlinien gelten ab 1. Feber – Schwerpunkte liegen auf Qualität und Entwicklung
Zielgerichtet, transparent und objektiv sind die Parameter der erstmals vorliegenden Richtlinien für die Tourismusförderungen des Landes, die mit 1. Feber in Kraft treten. „Damit herrschen für jeden Förderwerber Klarheit, Effizienz und auf Grund der Kriterien auch Rechtssicherheit. Außerdem ist die Förderentscheidung völlig transparent“, erklärte heute, Donnerstag, Tourismuslandesrat Christian Benger.

Dem zu Grunde liegen eine strategische und zielgerichtete Förderpolitik und damit eine neue Qualität für die Förderwerber. Durch standardisierte Abläufe in der Förderabwicklung entstehen auch mehr Effizienz und Transparenz in der Tourismusabteilung des Landes. Die Auflagen sind übersichtlich und kompakt dargestellt, wie beispielsweise erforderliche Unterlagen oder Fristen. Ab einer Fördersumme von 5.000 Euro ist ein schriftlicher Förderungsvertag obligatorisch. Die neuen Richtlinien sind ab morgen, Freitag, auf der Homepage des Landes abzurufen.

„Ich sehe in den erstmals vorliegenden Richtlinien auch einen wichtigen Beitrag zur fokussierten, strategisch steuerbaren Tourismusentwicklung“, so Benger. Die Förderungsziele seien daher klar: Projekte, die einen Zusatzimpuls für die Tourismusentwicklung in Kärnten darstellen, werden ebenso gefördert wie qualitätsverbessernde Maßnahmen.

Zugleich laufen die Arbeiten an der neuen Tourismusstrategie für Kärnten. Der Entwicklungsprozess wird von Christoph Engl, Mitglied der Brand Trust und ehemaliger Direktor der Südtirol Marketing Gesellschaft, begleitet. „Die Herausforderungen sind klar: Schlechtwetterangebote, Infrastruktur, Angebotsbündelung und Investitionen in die Qualität auf allen Ebenen“, erklärt Benger.

„Kärntens Tourismus verfügt bis Dato über keine Tourismusstrategie. Wir müssen für alle durchgängig eine klare Richtung erarbeiten, wir müssen wissen, was wir wie und wie schnell erreichen wollen“, beschreibt Benger. Die großen Fragen seien, welchen Stellenwert der Tourismus generell für den Wirtschaftsstandort Kärnten haben solle, wie sich Kärnten künftig im internationalen Umfeld positioniere, welche Schwerpunkte in der Förderpolitik gesetzt werden sollen oder welche Entwicklung in der Freizeit- und Tourismusinfrastruktur anzustreben ist.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Böhm
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