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Dekret-Verleihungen an 135 Landesbedienstete

29.01.2015
Personalreferent LH Kaiser überreichte mit Landesamtsdirektor-Stellvertreter und Personalvertretern die Dekrete – Verwaltung hat stabile Rolle in immer differenzierter Gesellschaft
Im Spiegelsaal des Amtes der Kärntner Landesregierung fand heute, Donnerstag, die Dekretverleihung an 135 Landesbedienstete statt. Personalreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesamtsdirektor-Stellvertreter Markus Matschek und ZPV- Obmann Gernot Nischelwitzer thematisierten in ihren Ansprachen die Rolle und Bedeutung der öffentlichen Verwaltung.

„Die Debatte über den Sinn und Zweck der öffentlichen Verwaltung ist stets eine sich dem Zeitgeist beugende. Sie hat jedoch eine stabile Rolle in der immer differenzierten Gesellschaft und Kärntens Verwaltung braucht keinen Vergleich zu scheuen“, stellte der Landeshauptmann fest. Als Beispiel führte er den Bezirk Hermagor an, verwies gleichzeitig auf das Krisenmanagement der Landesverwaltung im Zuge der HCB-Causa und auf den Einsatz im Asyl- und Flüchtlingswesen. „Dass Beamte auch außerhalb der Dienstzeit im Einsatz stehen, wird oft ausgeblendet und sehr oft werden Kritikpunkte gegenüber ihnen durch Medien unreflektiert nach außen transportiert“, betonte er.

Als Mitglied der Bildungs- und Steuerreformgruppe des Bundes teilte er mit, dass bei den Verhandlungen die Inputs von Beamten wichtig seien. „Alle Verhandler, auch ich, schätzen es, was gemacht wird und was jeder einzelne leistet“, so Kaiser. Gleichzeitig dankte er der Finanzabteilung des Landes für ihre verantwortungsvolle Rolle in budgetär schwierigen Zeiten und bekannte sich gleichzeitig zu einem sparsamen und effektiven Ressourceneinsatz.

Landesamtsdirektor-Stellvertreter Matschek meinte, dass die Qualität der Verwaltung und die Motivation der Mitarbeiter eine entscheidende Rolle spiele. „Der öffentliche Dienst ist Berater der Politik, muss Bürgernähe zeigen und hat ein hohes Berufsethos. Zudem gewährleistet er Lebensqualität sorgt für Sicherheit, Bildung aber auch für die Gesundheit“, so Matschek. Neben Respekt und Wertschätzung gegenüber dem öffentlichen Dienst seien aber auch Veränderung notwendig, verhehlte der Landesjurist nicht.

ZPV-Obmann Gernot Nischelwitzer betonte, dass die Kärntner Beamtenschaft den Bürgern in allen Belangen Rechtsicherheit biete und eine qualitativ gute Arbeit leiste. Zudem hob er hervor, dass es seit zwei Jahren innerhalb der Regierung keine Diskussionen über Besserstellungen und Beförderungen mehr gäbe und die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern eine hohe sei.

An der Dekretverleihung nahmen auch DPV-Obmann Hugo Scharf, Personalvertreter aller Faktionen sowie zahlreiche Abteilungsleiter und Vertreter aus den Bezirkshauptmannschaften teil.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Landesamtsdirektion, ZPV
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/fritz-press