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Bildungstreffen mit Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek

04.02.2015
BM Heinisch-Hosek und LH Kaiser diskutierten mit Kärntner Bildungsverantwortlichen über Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung an Schulen
„Bildung“ stand beim heutigen Kärnten-Besuch von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek im Mittelpunkt. Neben Besuchen in mehreren Klagenfurter Bildungseinrichtungen (u.a Gymnasium und HTL Mössingerstraße, Kindergarten Kneippgasse, Volksschule 11 St. Ruprecht, NMS Kneippgasse) stand eine Diskussion gemeinsam mit Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger und mit Kärntner Bildungsexperten im Spiegelsaal auf dem Programm. Thema dabei: „Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung an Schulen“.

„Bildung ist der mit Abstand wichtigste Rohstoff, den wir unseren Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stellen. Darin liegen alle Chancen für eine positive Zukunft. Gleichzeitig ist Bildung eine permanente gesellschaftliche Herausforderung. Sie ist für mich die Hauptspeise im gesellschaftspolitischen Lebensmenü“, stellte der Landeshauptmann bei der Begrüßung fest. Er sprach sich einmal mehr für den weiteren Ausbau von flächendeckenden Ganztagesschulen mit verschränktem Unterricht aus und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass die von der Bundesregierung eingesetzte Bildungs-Reformarbeitsgruppe, in der er selbst vertreten ist, tatsächlich entscheidende Weichenstellungen vornehmen werde.

„Alle Beteiligten sind sich einig, dass Österreich einen Bildungsturbo starten muss. Dieses gegenseitige Bekenntnis ist erstmalig eine Basis für echte Reformen“, so Kaiser. Das Bildungstreffen von Bildungsverantwortlichen mit BM Heinisch-Hosek diene dem gegenseitigen Informationsaustausch, so Kaiser. Maßnahmen pädagogischer Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung sind für alle österreichischen Schulen verbindlich. Das Bildungsministerium hat das Leitprojekt SQA – Schulqualität Allgemeinbildung gestartet. Ziel ist es, durch das koordinierte Zusammenwirken aller Ebenen des Schulsystems zu bestmöglichen Lernbedingungen an allgemeinbildenden Schulen beizutragen. Entwicklungspläne, Evaluationen und Zielvereinbarungen bilden die Kernelemente der Qualitätsentwicklung. Rahmenzielvorgabe für das allgemeinbildende Schulwesen ist die „Weiterentwicklung des Lernens und Lehrens in Richtung Individualisierung und Kompetenzorientierung“.

QIBB, die QualitätsInitiative BerufsBildung, ist seit 2004 die Strategie der Sektion Berufsbildendes Schulwesen, Erwachsenenbildung und Schulsport des Bundesministeriums für Bildung und Frauen zur Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems im österreichischen berufsbildenden Schulwesen. Mit QIBB soll das eigenverantwortliche und professionelle Handeln der Akteur/innen auf jeder Systemebene unterstützt und forciert werden.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/kb
Fotohinweis: LPD und Fritzpress