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Regierungssitzung 2 - Rekord: Über 10.000 Jugendliche fahren mit dem Kärntner JUGEND.mobil-Ticket

10.02.2015
LR Holub und Merkač: Jugendliche setzen verstärkt auf Öffentlichen Verkehr – Rad bei Gesamtverkehrsplan stärker einbinden
Vergangenen September gab Verkehrsreferent Rolf Holub das ehrgeizige Ziel aus, im laufenden Schuljahr 2014/15 die 10.000-Ticket-Marke beim Verkauf des Kärntner JUGEND.Mobil-Tickets brechen zu wollen. Während 2013/14 insgesamt knapp unter 10.000 Tickets verkauft wurden, konnte das Ziel von 10.000 Tickets für das Schuljahr 2014/15 bereits Ende Jänner und somit noch im ersten Semester erreicht werden. Dies teilt Holub heute, Dienstag, sehr erfreut mit: „Früher als erwartet konnten wir die magische Marke von 10.000 Ticketverkäufen erreichen. Die anhaltenden Wachstumsraten des JUGEND.Mobil-Tickets belegen eindeutig, dass die Jugendlichen in Kärnten immer stärker auf die Öffentlichen Verkehrsmittel setzen“.

Auch die von ihm eingeführten Neuerungen beim JUGEND.Mobil-Ticket hätten sich voll bezahlt gemacht, so Holub: „Ab 2013 können auch Schülerinnen und Schüler sowie Lehrlinge, die über die Bundeslandgrenzen nach Kärnten zur Ausbildung ein- oder auspendeln das JUGEND.mobil Ticket nutzen. Diese neue Maßnahme hat den Kreis der Anspruchsberechtigten massiv erweitert und somit für einen zusätzlichen Verkaufsschub gesorgt. Die Attraktivität des Tickets ist hoch wie nie, das lässt sich an den Verkaufszahlen eindeutig ablesen“, erklärt der Verkehrsreferent.

Štefan Merkač, Fachreferent für Nachhaltigkeit und Energie, vertrat heute Landesrat Holub bei der Regierungssitzung. Anschließend teilte er zur Bahnverbindung Micotra mit, dass von den 71.824 beförderten Personen mehr als 50% (39.620) von Udine nach Villach reisten. Insgesamt wurden auf der Strecke im letzten Jahr 7.991 Fahrräder transportiert, von denen 5.918 auf der Strecke Udine-Villach mitgenommen wurden. Dies entspricht einem Plus von 16,1% gegenüber 2013.

Er betonte, dass im vorliegenden Radwegebericht Schwachstellen angeführt wurden, die gemeinsam beseitigt werden sollen. Es brauche einen Gesamtverkehrsplan, wobei auch die Kombination Rad und öffentlicher Verkehr eine wichtige Rolle spielen müsse. Das Rad habe noch großes Potential für die Nutzung als Verkehrsmittel im Alltag.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/kb