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Nationalpark Jagdbeirat tagte in Klagenfurt

16.02.2015
LR Ragger: Zusammenarbeit zwischen Nationalpark Hohe Tauern und Kärntner Jägerschaft wird fortgesetzt
In der 14. Sitzung des Jagdbeirates unter dem Vorsitz des Kärntner Nationalpark- und Jagdreferenten LR Christian Ragger wurde heute, Montag, über die derzeit laufenden Forschungsprojekte in den Nationalparkrevieren berichtet.

Interessante Ergebnisse liefert das Rotwildprojekt in Mallnitz, wo Hirsche mit Halsbandsendern ausgestattet werden, um etwas über deren Wanderrouten zu erfahren. „So zum Beispiel verbrachte ein vor zwei Jahren besendertes Hirschtier den Sommer über im Mallnitzer Seebachtal und wechselt im November nach Penk in den Wintereinstand. Für die Wanderung der 15 km langen Strecke braucht es nur zwei Nächte, schnell und zielstrebig ist es dabei auch immer auf derselben Route unterwegs“, informiert Ragger.

Auch die Zahlen des im Hegering Heiligenblut erhobenen Gamsbestandes beeindruckten die Beiratsmitglieder. Die im Jahr 2013 gezählte Gamspopulation mit 1.308 Stück konnte 2014 mit 1.294 Stück bestätigt werden. Ebenso gaben die Streifgebiete der drei besenderten Gams im Gößnitztal interessante Einblicke in die Raumnutzung und das Verhalten der Tiere.

Weiters wurde die Abschussplanung für die Periode 2015/16 in den Nationalparkrevieren diskutiert und einstimmig beschlossen. Vereinbart wurde auch, den erfolgreichen Weg und die Zusammenarbeit zwischen der Kärntner Jägerschaft und dem Nationalpark Hohe Tauern fortzusetzen.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Reiter/Sternig
Fotohinweis: Büro LR Ragger