News

LOKAL

„Aktion Saubere Hände" für Kärntner Krankenanstalten

18.02.2015
Gesundheitsreferentin LHStv.in Prettner: Prävention und Sicherheit für Personal und PatientInnen stehen im Fokus
Über den Kärntner Gesundheitsfonds konnte ein weiteres Präventions-Projekt für Kärntens Krankenanstalten initiiert werden, gab heute, Mittwoch, Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner bekannt. „Die „Aktion Saubere Hände“ basiert auf der WHO Kampagne „Clean Care is Safer Care“ und wurde in Deutschland bereits seit 2008 erfolgreich stufenweise für stationäre Einrichtungen und in weiterer Folge auch für Pflegeheime und im ambulanten Bereich eingeführt. „Erklärtes Ziel ist es, die Händedesinfektion in den Kärntner Krankenanstalten vermehrt als Selbstverständlichkeit sichtbar und transparent zu machen, um so nachhaltig eine Übertragung von Erregern zu verringern“, betonte Prettner.

Bei dieser einfachen Maßnahme handle es sich um einen wichtigen Beitrag, die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kärntner Krankenanstalten, aber auch der Patientinnen und Patienten noch zu steigern, erklärte die Gesundheitsreferentin. „Sauberkeit und Hygiene sind das A und O im laufenden Betrieb eines Krankenhauses und sollen mit dieser Kampagne durch gezielte Schulungen, entsprechende Aktionstage oder das zusätzliche Aufstellen von Händedesinfektionsmittelspendern auch sichtbar gemacht werden“, nannte Prettner einige Beispiele aus der Reihe von Basismaßnahmen der Interventionskampagne.

Der Einführungskurs findet in Kärnten am 17. März 2015 statt, entsprechende Einladungen wurden für den Gesundheitsbereich bereits durch den Kärntner Gesundheitsfonds versendet. Präsentiert wird in weiterer Folge auch das WHO Modell „Die fünf Indikationen der Händedesinfektion“ als ein didaktisches Instrument, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem schnellen und komplexen Arbeitsalltag das sichere Erkennen der Indikationen der Händedesinfektion zu erleichtern. Weiters sollen auch Messinstrumente etabliert werden, um das Verhalten bei der Händedesinfektion evaluieren zu können. Zudem finden regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen zum Thema statt, bei denen die Prävention klar im Vordergrund steht. „Ich freue mich schon jetzt auf reges Interesse an dieser einfachen und doch so wirksamen Maßnahme, um unsere Krankenanstalten zu einem noch sichereren Ort für das Personal und Patientinnen und Patienten zu machen“, so Prettner.

I N F O S: Kärntner Gesundheitsfonds, Dr.in Andrea Dorighi, MBA
Email: andrea.dorighi@ktn.gv.at; Tel.: +43 50536 57556


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Zeitlinger