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Dellach/Gail: Ausstellung „Versteinerungen“ eröffnet

19.02.2015
Gemeindereferentin LHStv.in Schaunig: Geopark Dellach/Gail ist um eine Attraktion reicher - Geplanter Kanalbau war Gesprächsthema mit Bürgerinnen und Bürgern
300 Millionen Jahre alte Pflanzenfossilien hat der Villacher Herbert Kabon während vieler gezielter Wanderungen gefunden. Einen Teil dieser, in allen Feinheiten erhaltenen Pflanzen, hat er dem Geopark in Dellach/Gail geschenkt. Zahlreiche Gäste waren gestern, Mittwoch, ins Gemeindeamt von Dellach/Gail gekommen, um bei der feierlichen Eröffnung der Ausstellung dabei zu sein.

Auch Gemeindereferentin LHStv.in Gaby Schaunig zeigte sich von den Exponaten begeistert. „Kärnten ist ein Land zauberhafter Schätze, aber es braucht Menschen, die sie uns aufzeigen und zugänglich machen. Mit dieser Ausstellung ist der Geopark in Dellach/Gail um eine Attraktion reicher“, freute sich Schaunig, die Kabon für die Zurverfügungstellung seiner Fundstücke dankte.

Im Rahmen der Ausstellung war auch der geplante Kanalbau ein Gesprächsthema der Bürgerinnen und Bürger von Dellach/Gail mit der Gemeindereferentin. Schaunig hält dazu fest: „Nach dem Kärntner Gemeindekanalisationsgesetz sind Gemeinden verpflichtet, Kanalisationsanlagen zu errichten und zu betreiben, wobei die Entsorgungspflicht auch auf einen Dritten, wie eine Genossenschaft, übertragen werden kann. Die Verantwortung liegt ausschließlich bei der Gemeinde, die die Grundsätze der Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit oder Wirtschaftlichkeit erfüllen muss“, so Schaunig.

Die Gemeindereferentin betonte auch, dass es Bürgermeisterin Christine Ploner nach mehreren Verhandlungsrunden gelungen sei, die für die Gemeinde kostengünstigste Variante der Abwasserentsorgung zu ermitteln und die Einleitung der Abwässer der Gemeinde Dellach/Gail beim Verband Karnische Region zu vereinbaren. „Damit können öffentliche Förderungen bestmöglich angesprochen und für die Gemeindebürgerinnen und -bürger kann langfristig gesehen die optimale und kostengünstigste Variante gewählt werden. Ein kleiner Beitrag zum ‚leistbaren Wohnen‘ in den ländlichen Gebieten ist damit gewährleistet“, so Schaunig.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LHStv.in Schaunig