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Medizinische Versorgung der Kärntnerinnen und Kärntner hat höchste Priorität

21.02.2015
LHStv.in Prettner: Laufender Austausch zwischen Land, Krankenanstalten und KABEG-Vorstand wird zusätzlich intensiviert
Dass sich das Krankenanstaltenwesen in Kärnten aufgrund der aktuellen Situation betreffend der Ärztearbeitszeit-Richtlinie derzeit in einem Ausnahmezustand befindet, sei nicht zu leugnen.

„Wir sind uns dessen nicht nur bewusst, sondern befinden uns auch in laufendem Austausch mit den medizinischen Direktoren der einzelnen Häuser sowie dem KABEG-Vorstand, um auf derzeit nicht auszuschließende Engpässe bestmöglich und schon im Vorfeld reagieren zu können. Dass es bei planbaren Eingriffen zu Verschiebungen kommt und mit Wartezeiten zu rechnen ist, lässt sich derzeit leider nicht vermeiden, die notfallmedizinische Versorgung ist jedoch jedenfalls sichergestellt“, so Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner über die momentane Situation. Durch die enge Vernetzung mit den einzelnen Häusern sowie dem KABEG-Vorstand und dem Kärntner Gesundheitsfonds finde ein ständiger Austausch über mögliche Verbesserungen und aktuelle Brennpunkte an den jeweiligen Standorten und zu treffende Gegenmaßnahmen statt.

„Um diese Zusammenarbeit noch besser zu verknüpfen, ist für kommende Woche auch ein Koordinationsgespräch geplant, bei dem die medizinischen Direktoren aller Häuser gemeinsam mit dem Land und dem Gesundheitsfonds die derzeitigen Herausforderungen kärntenweit bearbeiten. Gemeinsames Ziel ist ganz klar die Sicherheit der Gesundheit der Kärntnerinnen und Kärntner“, so Prettner.

Auch wenn in Kooperation aller Verantwortlichen alles getan werde, um die jetzige Situation bestmöglich zu meistern, so stehe an erster Stelle doch die Rückkehr zu einem Normalbetrieb. „In diesem Sinne ist zu hoffen, dass bald eine Einigung mit der Ärztekammer zu erzielen ist, dass in einigen Punkten bereits Annäherungen stattfinden konnten, wie beispielsweise bei den Ärztinnen, die nach Karenzzeiten wieder ins Berufsleben einsteigen, stimmt positiv für die nächsten Verhandlungsrunden“, so Prettner, die an alle politischen Parteien appelliert, die derzeitige Situation nicht dazu zu missbrauchen, parteipolitisches Kleingeld zu sammeln und damit eine leichtfertige Verunsicherung der Kärntner Patientinnen und Patienten in Kauf zu nehmen.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/kb