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Regierungssitzung 2 - 13,8 Mio. Euro für Straßensanierungen

24.02.2015
LR Benger: Jahresprogramm für ländliches Straßennetz liegt vor – Schwerpunkt liegt auf Sanierung
Das Arbeitsprogramm fürs ländliche Straßennetz für das Jahr 2015 liegt am Tisch. „Die Dringlichkeiten geben vor, dass der Schwerpunkt auf Straßensanierungen liegt. Die Straßen sichern die Multi-Funktionalität in den Tälern und Gemeinden“, erklärte Agrarreferent LR Christian Benger heute, Dienstag, nach der Regierungssitzung. Immerhin umfasse das gesamte ländliche Straßennetz 8.600 Kilometer, das seien 75 Prozent des gesamten Straßennetzes in Kärnten. „Ohne diese Straßen kommt niemand in die Arbeit, in die Schule, zum Arzt oder in ein Wander- oder Skigebiet“, wies Benger hin. Das Arbeitsprogramm entstand auf Grund des Zustandes des Straßennetzes in enger Kooperation von Gemeinden und den Agrarbezirksbehörden.

7,3 Mio. Euro werden aus Landesmitteln zum Schwerpunktprogramm 2015 zugeschossen, 13,8 Mio. Euro werden insgesamt investiert. Wobei diese Summe ohne die Mitfinanzierung der jeweiligen Anrainer laut Benger nicht umgesetzt werden könnte. „100 Prozent dieser Investitionen fließen in die Klein- und Kleinstbetriebe in den jeweiligen Regionen. Mit dem Arbeitsprogramm sichern erfahrungsgemäß 100 heimische Klein- und Kleinstbetriebe Arbeit und Arbeitsplätze“, betonte Benger.

303 Projekte in 82 Gemeinden mit einer Gesamtlänge von 1.150 Kilometern würden in Angriff genommen, um Arbeit, Schule, Wohnen, Erholung, die Versorgung, Tourismus und Landwirtschaft sicherzustellen. Der Bedarf, das ländliche Straßennetz auszubauen und zu sanieren, sei laut Benger enorm. Derzeit würden 1.200 Förderansuchen mit einem Investitionsbedarf von 180 Mio. Euro vorliegen. „Nur durch langfristige Planung und Umsetzung können wir diesen Bedarf aufarbeiten. Das Budget lässt keine andere Vorgangsweise zu“, so Benger.

Ein Drittel der 8.600 Kilometer des ländlichen Straßennetzes sei in einem guten Zustand, ein weiteres Drittel weise einen mäßigen bis schlechten Zustand auf und ein Drittel der Straßen würde sich laut Erhebung in einem schlechten Zustand befinden. „Deshalb war es wichtig, gemeinsam mit den Gemeinden einen Prioritätenkatalog für das Jahr 2015 zu erarbeiten. Vorrangig geht es daher um Sanierungen. Sie bringen Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer“, sagte Benger.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Sternig