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KULTUR

Regierungssitzung 3 - Mehrjahres-Verträge in der Kultur

24.02.2015
LR Benger: Paradigmen-Wechsel in der Kulturförderung – Zeit der Willkür ist vorbei – Planungssicherheit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit durch Mehrjahres-Verträge
Viele Jahre seien in der Kultur die Förderungen willkürlich vergeben oder Kulturgelder überhaupt anderweitig verwendet worden, die Kulturberichte würden Zeugnis davon liefern. „Mit der Willkür ist Schluss. Wir belegen mit der Umsetzung von Mehrjahres-Verträgen den Paradigmen-Wechsel in der Kultur“, sagte Kulturreferent LR Christian Benger heute, Dienstag. In der Regierungssitzung habe man das Thema heute auf Antrag von Benger positiv behandelt.

Mit den Mehrjahres-Verträgen für verschiedene Kulturinitiativen bestehe nicht nur Planungssicherheit für die Kulturschaffenden und Bestandsgarantie für die Besucher. „Es kehrt vor allem Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Effizienz in der Abarbeitung ein“, so Benger. Es gebe Richtlinien, die für alle Kulturschaffenden klar seien, zumal sie mit den unterschiedlichen Interessensvertretungen in der Kultur gemeinsam ausgearbeitet wurden. „Wir haben einen finanziellen Rahmen ohne viel Spielraum. Da bedarf es kreativer und praktikabler Lösungsansätze. Auch das habe wir mit den Richtlinien und den Mehrjahres-Verträgen geschafft“, betonte Benger.

Entscheidend für einen Mehrjahres-Vertrag sind beispielsweise Parameter, wie die Entwicklung der Veranstaltungen, die Besucherzahlen im Förderzeitraum sowie die kulturtouristische Relevanz. Die Vergabe der mehrjährigen Förderverträge erfolgt ohne Einreichfrist.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Sternig