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HCB im Görtschitztal: Sicherheitsvorkehrungen bei Kalkdeponie in Brückl werden erheblich verstärkt

26.02.2015
LR Holub: Erste Maßnahmen aus Umweltkontrolle – Per Bescheid muss Donauchemie Sicherheitsvorkehrungen in der Kalkdeponie drastisch verschärfen
 Über laufende HCB-Maßnahmen im Umweltbereich, die derzeit seitens des Landes Kärnten im Görtschitztal vorgenommen werden, berichtete heute, Donnerstag, Umweltreferent Rolf Holub. In Bezug auf die Donauchemie-Altlastendeponie „K-20“ in Brückl wurden von Seiten des Landes per Bescheid zentrale und wichtige Schritte gesetzt, die in den letzten Wochen von der Donauchemie bereits umgesetzt werden mussten und weiterhin werden: „Laut Bescheid muss die Donauchemie in der Handhabung der belasteten Kalkdeponie „K-20“ in Brückl ihre Sicherheitsmaßnahmen drastisch verschärfen“, erklärt Holub.

So werden die derzeit offenen Deponieflächen für die Räumung von Kalkschlamm auf jeweils 2.000m² oder kleiner reduziert. Ebenso erwirkt der Bescheid, dass die zum Schutz der Wohnnachbarn errichteten Wälle in der Höhe von fünf Metern entlang der Altlast K-20 erhalten bleiben. Zu laufenden Messungen des Grundwassers wiederum erklärt Holub, dass neue Grundwasserbeweissicherungspegel errichtet wurden und in das aktive Beweissicherungsprogramm aufgenommen werden. Damit wird eine lückenlose Überwachung der Grundwassersituation sichergestellt, so Holub.

Weiters wird die Donauchemie dazu verpflichtet, Material aus der Deponie ausschließlich in einem dafür eigens eingerichteten Arbeitszelt zu zerkleinern, das durch funktionelle Abdichtungsmaßnahmen und Unterdruck gesichert wird. Mögliche Emissionen werden von einer autorisierten Anstalt in Form einer repräsentativen Messung laufend überwacht. Der Einbau von entsprechenden Filteranlagen soll für die klare Einhaltung der Grenzwerte sorgen: „Damit erfolgt die Verarbeitung des Materials nur mehr unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen“, informierte Holub.

Ebenso ergeht an die Donauchemie Brückl die Vorschrift, die Eigenüberwachung der CKW-Konzentrationen in der Grundwasserreinigungsanlage monatlich durchzuführen. Auch im Bereich der Umweltuntersuchungen werden die Maßnahmen verschärft, um über den Fischbestand in der Gurk laufend zu gesicherten Erkenntnissen über eine mögliche Belastung in der Umwelt zu kommen, berichtete Holub.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Zeitlinger