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Verkehr: B 70 soll rückgebaut werden

06.03.2015
LH Kaiser und LR Ragger erreichen im Rahmen eines Gipfels gemeinsam mit Bürgerinitiative Lösung im Sinne der Anrainer - „Schutz der Menschen hat Priorität“
In der Diskussion um das aufgehobene LKW-Fahrverbot auf der B70, der Packer Bundesstraße, zeichnet sich eine Lösung im Interesse der Anrainer ab. Bei einem heute, Freitag, von Landeshauptmann Peter Kaiser einberufenen Gipfel, der gemeinsam mit dem für Rechtsfragen zuständigen Referent in der Landesregierung, LR Christian Ragger und Experten des Landes, stattfand und an dem neben Vertretern der Bürgerinitiative B70 auch politische Vertreter der Gemeinden Völkermarkt, Poggersdorf und Grafenstein teilnahmen, wurde der Rückbau der B70 zwischen Poggersdorf und Völkermarkt West in Aussicht gestellt.

„Für mich steht fest: der Schutz von Menschen und die Interessen der Anrainer sowie deren Kinder haben absoluten Vorrang. Mit dem Rückbau der B70 auf zwei Spuren und einem Radweg, sollte es gelingen, diesen Verkehrsweg vom LKW-Verkehr und die Menschen von einer enormen Belastung zu befreien“, betonte Landeshauptmann Kaiser. Die lokalen Wirtschaftsinteressen werden durch eine Ziel- und Quellverkehrsbestimmung gewahrt.

Als nächster Schritt wurde von den Fachexperten des Landes, der Bürgerinitiative und der Gemeindevertretern ein Termin vereinbart, bei dem Details besprochen werden sollen. Mit einem ehestmöglichen Baubeginn von beiden Seiten sollte unmittelbar auch eine Verkehrsberuhigung einhergehen. „Wenn die laufenden Verkehrszählungen eine übermäßige Belastung der Bevölkerung bestätigen, wird im Einvernehmen mit der Bezirkshauptmannschaft bis zum Ende des Rückbaus wieder ein Fahrverbot erlassen“, kündigte Ragger an.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, LR Ragger
Redaktion: Schäfermeier/Reiter/Zeitlinger