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Heta/Hypo: Kärnten lässt prüfen, ob Haftungen überhaupt Bestand haben

17.03.2015
Internationale Finanzexperten und Agenturen teilen Zweifel, die LH Kaiser bereits vor einem Jahr geäußert hat – Um Schaden von Land und Bevölkerung abzuhalten, alle Eventualitäten prüfen
In der aktuellen Diskussion um die Hypo Bad Bank Heta und die damit verbundenen möglichen Folgen für das Land Kärnten lässt Kärnten unter allen möglichen Szenarien auch prüfen, ob die Landeshaftungen, die derzeit noch rund 10,2 Milliarden Euro betragen, überhaupt rechtsgültig sind. Das bestätigt heute, Dienstag, Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser.

„Es ist erfreulich, dass sich Experten und Ratingagenturen wie Moody‘s meinen Zweifeln, die ich bereits vor einem Jahr geäußert habe, anschließen. Selbstverständlich lassen wir die Frage nach der Rechtmäßigkeit der Haftungen, also ob die Haftungen überhaupt Bestand haben, genauestens prüfen. Wir tun alles, um Schaden vom Land und von der Bevölkerung abzuhalten. Und wenn es tatsächlich eine Chance gibt, das Damoklesschwert der Haftungen über Kärnten zu entfernen, dann werden wir sie auch ergreifen“, so Kaiser.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Böhm