News

LOKAL

Strahlenquellenbehälter am Frachtenbahnhof Fürnitz aufgefunden

18.03.2015
Laut Experten keine Gefahr für Allgemeinheit und Umwelt – Untersuchungen und Ermittlungen laufen
Ein Strahlenquellenbehälter ist am Wochenende bei Routinekontrollen am Areal des Frachtenbahnhofes Fürnitz in einem Waggon mit Industrieschrott aufgefunden worden. Mittlerweile wurde er in einem Bergebehältnis verpackt ins Laborzentrum Seibersdorf verbracht. Dass am Areal des Frachtenbahnhofes eine Gesundheitsgefährdung bestand, wird von Experten mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen. Für die Allgemeinheit und die Umwelt bestand jedenfalls keine Gefahr, wie der Strahlenschutzbeauftragte des Landes, Rudolf Weissitsch, betont.

Der betroffene Waggon war für die Ausfuhr nach Italien bestimmt. Bei dem mit einem Strahlenwarnzeichen versehenen Behälter handelt es sich um ein industriell genutztes Produkt, welches für Werkstoffprüfungen und Füllstandsmessungen eingesetzt wird. Derzeit laufen weitere Untersuchungen durch Experten sowie entsprechende Ermittlungen durch die Polizei. Darauf verweisen Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner, die nochmals betonen, dass für die Bevölkerung kein Grund zur Besorgnis bestehe.


Rückfragehinweis: Strahlenschutzbeauftragter Rudolf Weissitsch (0664 80536 – 15061)
Redaktion: Markus Böhm